Performance-Probleme beim W-Lan-Zugriff mit 2600 w

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Beitragvon Hasan » Di 07.01.2003 - 20:45

Hallo,
seit ca. einer Woche besitze ich den neuen 2600 w. Ich betreibe ihn ausschließlich über w-lan. Nach anfänglichen großen Performance-Problemen (der Router reagierte nur unzuverlässig auf Ping-Anfragen, das Konfigurationsmenü baute sich nur sehr zögerlich und unvollständig auf) habe ich bemerkt, daß völlig unnötigerweise alle vpn-Protokolle eingeschaltet waren. Da ich kein VPN benötige, habe ich diese ausgeschaltet. Und siehe da! Der router reagierte wieder deutlich zuverlässiger. Im direkten Vergleich mit meinem 2200 wplus bleibt jedoch immer noch eine schlechtere wireless Performance. Als Test pinge ich den Router über einen längeren Zeitraum an. Ich habe stets ca. 5% Paket-Verlust mit wep 64. Dies ändert sich nicht, wenn ich den Kanal wechsle. Es ändert sich auch nur unwesentlich, wenn ich die Entfernung zwischen 1 und 10 Metern variiere. Der Paket-Verlust steigt dramatisch auf 15 bis 20 % an, wenn ich wep 128 verwende. Interessanterweise läßt sich mein alter 2200 vplus davon nicht beeindrucken und hat bei exakt denselben Randbedingungen keinen Verlust.

Wie gesagt, zunächst glaubte ich an eine generelle Leistungsschwäche des 2600 w. Daraufhin habe ich den Vigor von mehreren Rechnern aus gleichzeitig mit mehreren Ping-Prozessen mit jeweils 65500 Bytes "bombardiert" und somit versucht, daß w-lan-Interface an die Leistungsgrenze zu treiben. Der Paket-Verlust steigt auf 80% und mehr. Über das "normale" Ethernet-Interface bleibt der Vigor trotz dieser Last ganz cool und verliert kein einziges Paket.

Ich schließe daraus, daß nicht der Router selbst, sondern vielmehr sein w-lan Interface im Vergleich zum 2200 wplus schwächen aufweist.
Hasan
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