Eure Meinung und Erfahrungen zu und mit VoIP (Voice over IP)

VoIP mit DrayTek Routern und dem DrayTek Softphone. SIP (Session Initiation Protocol), CODEC, RTP, SRTP und DTMF, ...

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Eure Meinung und Erfahrungen zu und mit VoIP (Voice over IP)

Beitragvon alf » Fr 08.10.2004 - 21:35

Und wieder mal HALLO !

Ich hatte es ja schon angedroht, hier also mal ein Off-Topic zum Thema Voice over IP.

Ich selber nutze seit einigen Monaten einen 2600V zum Testen mit Sipgate, davor ab und zu IP-Phone zusammen mit einem Logitech Bluetooth Headset. Davor und auch jetzt noch manchmal Skype. Wobei natürlich das Dect Phone am Router angeschlossen viel komfortabler ist.

Sprachqualität kann bei Skype ja durchaus sehr gut sein, aber Verbindungen über sehr lange Distanzen sind doch eher ein qual, durch ständige Unterbrechungen oder Echos.

Die Sipgate Geschichte ist da doch um einiges besser, aber immer noch weit entfernt von der normalen Qualität einer ISDN Verbindung. Aber billig :lol: !

Und es haben zu wenig Leute VoIP, wen soll man schon anrufen, wenn man mal nicht gerade nach Gabun oder sonstwo hin telefonieren will. Da es mir für normale innderdeutsche Verbindungen zwar 0, weiss ich cent sparen könnte aber nicht den Komfort eines richtigen Telefon Gesprächs bringt, und Pre-Selection auch nicht gerade teurer ist, stellt sich mir die Frage ob das ganze mal wieder einen Riesen Hype wird, wie z.B. WAP und dann alles wieder verschwindet oder ob es wirklich alltagstauglich ist VoIP zu benutzen.

Und die Nummern in anderen Städten als man selber wohnt wollen Sie uns auch nehmen ! :cry: Wer braucht dann noch VoIP ? Fazit wenns umsonst ist, ist es gut !

So mal ein Anfang von mir, vielleicht kann ich ja bald mehr Antworten lesen, als User hier bei Umfagen abstimmen ... :D

alf
Zuletzt geändert von alf am Di 19.10.2004 - 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon cne51 » Sa 09.10.2004 - 08:50

Hi Alf,

wir haben ja schon über VoIP und Festnetz telefoniert. 8)

Mir ist dabei negativ aufgefallen das manchmal sehr hochfrequente Zischlaute übertragen werden. Die wahrscheinlich durch Verzögerunegn im Internet hervorgerufen werden.

VoIP habe ich über web.de und freenet beauftragt. Nutze es aber nicht, da ich keine passende Hardware habe. Keine VoIP Adapter für normale Telefone bzw. die PC Leistung ist nicht ausreichend.

Dann hat VoIP noch einen grossen Nachteil. Man kann nicht direkt über die SIP Nummer von zB web.de nach 1&1 VoIP Kunden kostenlos anrufen.

Daher werde ich vorläufig über das normale Festnetz und preselection telefonieren.

Was im nächsten Jahr sein wird und ob es dann bessere Technik dafür gibt bleibt abzuwarten. Damit die Sprache und Daten übertragen werden können sollte auch mindestens eine 2MBit Leitung vorhanden sein.

Als Alternative habe ich auch schon TeamSpeak ausprobiert. Dabei ist aber der Nachteil der langen Verzögerungen und teilweise Echos. Auch ein direkter Anruf und Rufsignalisierung ist nicht möglich.
Dafür aber optimal für Onlinegamer oder Gruppen die über das Internet gemeinsam an Projekten arbeiten.
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Beitragvon kdd » Sa 09.10.2004 - 13:56

Moin,
VoIP ist derzeit nur etwas für Tüftler und Bastler und damit Lichtjahre davon entfernt massentaugliche Telefondienstleistungen anzubieten.

Selbst in Intranet Lösungen (Schleswig Holstein) ist die Integration der Telefonie über das Intranet trotz hochwertiger Netzwerkausrüster nur gelungen weil unendlich viel Bandbreite für das Telefonieren zur Verfügung gestellt wird. Das aber ist ja genau nicht im Sinne des Erfinders.

Selbst als Privatanwender (Bastler und Tüftler) bin ich nicht in der Lage der Familie ein reibungslos funktionierendes IP Telefon, -das im übrigen teurer als jedes normale Telefon ist,- bereitzustellen.
Zuviele Dinge müssen beachtet werden, und dann kann man nicht mal dorthin telefonieren, wohin man will.

Die Kids nutzen eh schon Netmeeting und andere Messanger Systeme und brauchen VoIP Telefone nicht.

Da auch die "normalen" Telefonnetzbetreiber auf IP Technologie umstellen, kann es gut sein, dass der normale Telefonanschuss und die Gespräche nochmals einem Preisrutsch nach unten machen. IP Technologie ist schlicht billiger als herkömmliche Vermittlungstechnik. Die Telefonnetzbetreiber werden aber darauf achten die Qualität des Dienstes nicht zu verschlechtern, da sie sonst Akzeptanzprobleme bekommen und die Kunden schneller zum "besseren" Anbieter wechseln.
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VoIP und ISDN kombinieren zusammen mit Asterisk

Beitragvon alf » So 10.10.2004 - 18:53

So hallo Ihr beiden Getreuen ! Hallo User !

Das ganze Thema hat mich sehr stark am Wochenende beschäftigt, neues Fazit, mit ein bisschen Linux oder BSD etwickelt sich geradezu eine Macht.

Versuche gerade mal folgendes zu bauen .... FreeBSD Server minimal Installation (Linux geht auch), 1-2 ISDN Karten und die OpenSource Software Asterisk.

Ziel Das vorhandene Isdn Telefon zu benutzen wie sonst auch, aber gleichzeitig auch über den Apparat Sipgate oder Gespräche anderer Provider annehmen könnnen, sowie bei der Abwahl mit der Ziffer z.B. 5 davor dem ganzen zu signalisieren, das ist jetzt ein VoIP call....

Hatte mir das eigentlich recht schwierig vorgestellt aber scheint doch eher primitiv zu sein und man kann auch noch alten ComputerSchrott wiederverwerten ...

Asterisk ist eine Software Telefonanlage, mit VoIP Fähigkeiten ...

http://www.asterisk.org

Hat jemand von Euch schon mal versucht sowas zu realisieren ??
Wenn man sucht findet man sehr viele Ansätze für solche oder auch andere Lösungen, es stell auch kein technisches Problem dar, sebst wie ein Provider aller Sipgate zu funktionieren ...

Vielleicht sollte man anstelle eines Chats, ein komplett internes VoIP Community Phone Netz aufbauen ... ist ja noch coooler und Konferenzen oder sowas sind ja auch möglich. Mal eine Idee um doch noch einen Nutzen zu finden ohne gleich Provider werden zu wollen. Natürlich lässt sich noch viel mehr machen, wie schon erwähnt -> die Macht.

alf.

P.S. Man glaubt es kaum, super für sowas sind Billion BIPAC-PCI ISDN Karten, da diese sich für kleines Geld auch noch in den NT Mode versetzen lassen können, das bedeutet die Karte ist in der Lage einen NTBA zu simulieren ... ISDN KARTE an NTBA, ISDN Telefon an NTBA und man hat seine Brücke, sehr vereinfacht dargestellt.
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Beitragvon alf » So 14.11.2004 - 05:32

Hi ... kdd und cne51 ...

lange nichts passiert hier, aber viele Ideen und Gedanken umgesetzt.

Selbst als Privatanwender (Bastler und Tüftler) bin ich nicht in der Lage der Familie ein reibungslos funktionierendes IP Telefon, -das im übrigen teurer als jedes normale Telefon ist,- bereitzustellen.
Zuviele Dinge müssen beachtet werden, und dann kann man nicht mal dorthin telefonieren, wohin man will.


Also ich habe viel mit cne51 und anderen mit VoIP Sachen rumgespielt in den letzten Wochen. Letztendlich habe ich nun meine ISDN Dect Basis über einen Linux Rechner mit dem Netz der Telekom und mehreren Sip und IAX VoIP Anbietern verbunden.

Alles funktioniert, leichter wäre es noch gewesen, wenn ich eine Anlage mit internem S0 gehabt hätte. Nachteilig man braucht einen Rechner, da der Rechner (Server) sowieso da und in Betrieb war, reichten 2 ISDN Karten aus um all dies zu schaffen. kdd, es ist einfacher als man denkt. cne ist auch gerade dabei sowas zu basteln. Es gibt auch CD´s alla Knoppix, die dies ermöglichen. Allerdings nicht sehr befriedigend, wenn man keine AVM Fritzcard besitzt. Wenn dann ist das in 10 Minuten erledigt. (mit internem S0 :D )

Ohne den wirds problematischer, aber dafür auch viel flexibler. Überlege auch schon eine 1 CD Variante zu compilen und downloadbar zu machen, kann man dann auch direkt per Headset, IP Telefon oder ISDN Telefon
betreiben. Die Möglichkeiten, ich muss es nochmal erwähnen, sind immens.

Bei meinen ganzen Tests ist mir immer wieder ein Schwachpunkt aufgefallen, das SIP Protokoll.

Sip hat sich zwar durch die Hardware Angebotsvielfalt vorerst durchgesetzt, ist aber glaube ich auch gerne zurzeit von Providern gepuscht, damit sich hohe Bandbreiten überhaupt noch für Anwender lohnen. Durch Urheberrechts-Gesetz Veränderungen hat sich auch das User Verhalten geändert, somit nachweislich viele Nutzer keine Tauschbörsen mehr besuchen, und weniger Bandbreiten gebrauchen, da es nichts zum downloaden gibt ... Damit die nicht alle ihre Tarife runterschrauben brauch man was anderes ... - Meine persönliche Meinung.

Viel interessanter ist das IAX oder IAX/2 Protokoll als Träger für die Gespräche- in der Bandbreite eines Sip Gesprächs, kann man drei IAX Gespräche führen, bei glasklarer Qualität unter Nutzung des GSM Codecs.
Damit kann dann selbst ein 56K Modem Benutzer ohne Einbussen ein Gespräch führen. Die meisten Provider benutzen selber intern IAX, da es viel effizienter ist. Grosse VoIP Netze bauen darauf auf. Leider gibt es nur wenige SIP Hardware, die auch IAX macht. Softphones gibt es auf jeden Fall einige und wenn man die oben erwähnte ISDN Variante nutzt, so macht das dann alles der Server, in diesem Fall der "Asterisk". IAX/2 ist der Asterisk eigene Standard (Inter-Asterisk-Exchange).

Ansonsten, dank A...r, kotzen bestimmt viele VoIP Provider momentan, weil sie gegen ISDN Telefon Flat nicht viel anstinken können :D

kdd, falls Du sowas mal testen willst, einfach posten, ist vielleicht auch was für Deine Schüler... :) . Wenn man erstmal die Basis der Konfiguration hat, ist alles sehr einfach zu verstehen. Hat mich zwar viel Zeit gekostet, aber hat auch viel Spass gemacht zu basteln. Wenn ich es jetzt nochmal machen müsste, würde es auch nach 10 Minuten funktionieren.

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Beitragvon kdd » So 14.11.2004 - 12:14

Moin,
erst mal schönen Dank für die Tests :)
kdd, falls Du sowas mal testen willst, einfach posten, ist vielleicht auch was für Deine Schüler... . Wenn man erstmal die Basis der Konfiguration hat, ist alles sehr einfach zu verstehen. Hat mich zwar viel Zeit gekostet, aber hat auch viel Spass gemacht zu basteln. Wenn ich es jetzt nochmal machen müsste, würde es auch nach 10 Minuten funktionieren.

Natürlich fände ich es klasse da auch mal reinzuschauen. Bislang verstehe ich den Aufbau nicht so ganz. :?: :?: :?:

Häufig ist von proprietären Lösungen (z.B. AVM) die Rede. Genau das ist mein Kritikpunkt in Bezug auf einen möglichen Massenmarkt. Und wenn dann noch ein Server (immer noch laut) ständig laufen muss (ca. 130 EUR Strom pro Jahr), und noch eine Anlage mit internem S0 (ca. 300 EUR) daher muss, ist das nicht unbedingt eine normaluserfreundliche Lösung oder ?
Der Kunde will anschliessen und geht.

Eine Aufgabe für Schüler daraus zu machen ist in jedem Fall interessant. Das ist ja der Grund für mein "Basteln". Ich mach das bislang über Router, die als Schnittstellenkarte einen BRI bzw analogen Port haben. Natürlich geht das (leider) nicht mit den Vigor's, da die nicht die nötige Flexibilität in der Konfiguration bieten. Da greife ich halt auf C---o zurück.
Die können aber mehr als SIP, und das ist auch wichtig.

Was SIP betrifft denke ich ähnlich, meine aber, das es ein de facto Standard, weil einfach, werden wird. Das ist, -glaube ich-, die einfachere Erklärung. Ich denke nicht, dass die Provider das strategisch "gegen" die sinkenden Tauschbörsenumsätze eingesetzt haben.
Die guten und damit komplexeren und (vorerst) teureren Lösungen werden im ersten Anlauf sicher nicht kommen. Erst, wenn damit eben Geld verdient werden kann. Wenn nun jedoch wieder ISDN Flat Tarife kommen .... und die Provider ihr Telefonnetz eh auf IP umstellen und radikal billiger werden können, haben die Kunden was sie brauchen. Ein Dose zum einstecken des Telefons und gut ist.

Ich bin mal gespannt wer dieses Duell gewinnen wird.
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VoIP nicht ausgerreift

Beitragvon Borti » Mi 16.03.2005 - 21:33

Hallo,
meiner Meinung nach ist das ganze noch nicht Ausgereift. Ich persönlich bevorzuge nach wie vor Festnetztelefonie. Auch hier kann man 24H am Tag gratis telefonieren, ohne lästige Vorwahlnummern oder Mindestvertragsdauer. Ich selber telefoniere so schon seit längerem GRATIS mit all meinen Verwandten, Bekanten und Kollegen. (Kann übrigens über mich angemeldet werden)
Sorry das ich ein wenig vom Thema abweiche, ich bin auch sehr an VoIP interessiert, da ich aus der EDV-Branche komme. Leider sind unsere Bandbreiten und oder die Technologie noch nicht so weit.
So long.
Im Festnetz gratis telefonieren - 24 Stunden, 7 Tage die Woche!!!

Wie das geht? Fragen Sie mich!
Borti
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Beitragvon cne51 » Do 17.03.2005 - 08:11

Was soll diese Werbung für Schweizer Telefonanbieter in einem deutschen Forum?
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Beitragvon Borti » Do 17.03.2005 - 08:52

Sorry, dies ist eine Internationaler Telefonanbieter und kann auch in Deutschland bezogen werden. Ist vielleicht falsch rüber gekommen!
Im Festnetz gratis telefonieren - 24 Stunden, 7 Tage die Woche!!!

Wie das geht? Fragen Sie mich!
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Beitragvon mamukl » Di 28.06.2005 - 10:04

ich VoIPe seit 6 wochen, alles super, alles geht, kann auch homezone-handys anrufen. da scheint die qualität sogar besser zu sein.

habe 2000/ 200 bei 1und1.de
hören tu ich immer super, super, verstehen sagen die anderen is zum teil abgehackt.

baba
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VoIP bei: 1und1.de, 2 MBit
Schnurlos-Telefon: T-Sinus 23

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es war einmal

Beitragvon mondschatten » So 18.12.2005 - 16:19

hallo , also ich habe früher über fritzboxfon internet Telefonie betrieben, das war super, vor allem weil wir es auch geschäftlich nutzen; Nachteil ich konnte keine Teilnehmer untereinander verbinden, das ist mistig...
jetzt hab ich viel Geld ausgegeben, Auerswald Telefonanlage 4406 DSL , Auerswaldbox, Auerswald Telefone...und...fazit, es klappt einfach nicht..
ich su´che immer noch nach einer Lösung, mann das regt mich auf
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erfahrungen fbf+vigor 2600+

Beitragvon mat007 » Sa 28.01.2006 - 00:56

hallo forum,

im gegensatz zu vielen geposteten meinungen sind meine erfahrungen mit voip positiv. ich benutze eine fbf 5050 hinter einem vigor 2600+ und realisiere damit folgendes:

1. lan/lan-kopplung per vpn
2. ankopplung wlan-access-point im eigenen netz (getrenntes vlan) für 10 user
3. voip über 1und1 (sip) mit 2 leitungen

der flaschenhals ist natürlich bei adsl der upload. bei festnetzqualität braucht jedes gespräch im upload ca. 100 kbit/s. ist per qos im vigor priosierbar, dann bleiben bei 384 kb upload und 2 voip-gesprächen noch ca. 130 kb für vpn, rest geht wohl für qos drauf. insgesamt aber eine akzeptable lösung. bekomme demnächst besseren upload (ca. 500-600 kb). dann werde ich noch mal testen, wieviel gespräche gleichzeitig mit einer vernünftigen lan/lan-koppleng möglich sind.
Router: FBB 5050 hinter Vigor 2600+
Netz: 1und1 2048 kb down / 384 kb up
VoIP: 1und1
VPN: LAN/LAN-Kopplung per VPN
Telefon: 2x analog, 1x ISDN
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Engpass Upload /QoS

Beitragvon Karlos » So 19.03.2006 - 13:17

Um auch von unserem Auslandsbüro mit unserem Büro in Deutschland und Kunden in Deutschland kommunizieren zu können, "schlage" ich mich seit Anfang 2004 mit VoIP rum. Wir nutzen Sipgate und hatten zuerst an einen Router deren Geräte gehängt, was aber nicht richtig geklappt hat.

Haben dann den Router gegen einen Vigor 2600 VGI getauscht mit "normalen" analogen Telefonen hinten dran, seitdem gehts deutlich besser.

Empfang immer sehr gut. Aber Engpass scheint der Upload zu sein, da die Angerufenen sich regelmäßig über abgehackte Telefonate beschweren.
Haben hier 300kbps up-/1Mbps down-load.

Nun die Frage: Kann/muss ich bei QoS irgendwas einstellen, um die Situation zu verbessern?
Ziel: Die zwei VOIP-Anschlüsse, sollen parallel einwandfrei funktionieren. Wenn diese genutzt werden, kann alles andere von mir aus brach liegen (WWW, e-mails etc.), da die Sprachqualität absoluten Vorrang haben soll.

Habe aktuell QoS komplett deaktiviert.

Was tun?

Wäre klasse, wenn ENDLICH die zwei Leitungen glatt laufen würden.
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Nachtrag

Beitragvon Karlos » So 19.03.2006 - 13:40

Da gelegentlich einer von uns per PC-Anywhere auf dem Rechner in Deutschland ist, sollte vielleicht genug Restkapazität bleiben, dass die Verbindung nicht "gekappt" wird.

Oder reichen 300kbps Upload nicht?
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Beitragvon Maxo » Fr 11.07.2008 - 06:08

Da ich mit meiner Familie beruflich im Ausland bin(China), und das telefonieren vor allem Von China nach Deutschland ziemlich teuer ist (80ct/min), bin ich unglaublich froh, VoIP zu haben. Das ist eigentlich der einzige Weg, um bequem mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben.
Eine zweite Sipgate Nummer habe ich auf mein Chinesisches Handy weitergeleitet, so dass ich auch von Deutschland aus auf dem Handy erreichbar bin. (aber die Telefonnummer haben eben nur Eltern und ein paar Freunde, fuer den Notfall)

Leider ist das DSL hier nicht so stabil, was dazu fuehrt dass die Qualitaet stark schwankt. Manchmal super, dass man gar nicht merkt ueber VoIP zu telefonieren, manchmal keine Verbindung moeglich, aber meistens klappt es mit kleinen Aussetzern auf der Landseite, das heisst ich komme etwas abgehackt an.

Skype scheint da weniger problematisch zu sein, allerdings ist der Klang insgesamt nicht so gut wie bei Sipgate.

Ich bin wirklich froh dass ich mich damals kurz bevor ich nach China gegangen bin doch noch fuer einen Router mit VoIP entschieden hatte.

Ich werde wenn ich wieder in Deutschland bin auf jeden Fall versuchen nur mit einem DSL Anschluss auszukommen.

Fazit: Nie wieder ohne VoIP
Maxo
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