DHCP client-Frage - Providerzugang über DHCP-wie ausloggen?

Dynamische IP, Time Setup, Call Controll, PPP/MP Setup, CSM ...

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Beitragvon Schnitz2 » Di 29.04.2003 - 18:11

Hallo,
habe einen neuen Provider (Berlikomm), der DSL per DHCP anbietet. Also weder PPPoE noch PPTP.
Ich musste dafür nur bei den WAN IP settings "Obtain an IP address automatically" enablen (kein Benutzername, kein Passwort!). Funktioniert auch sehr schön, nur-wie logge ich mich jetzt aus, um z.Bsp. eine neue IP zu bekommen?
"Drop PPPoE/PPTP" geht ja nicht mehr!

Draytek Vigor 2200E
FW 2.3.1
Mac OS X 10.2
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Danke!
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Beitragvon Petrus » Mi 30.04.2003 - 16:02

bekommst fast immer die selbe ip ...
ändern kannst du die, indem du den router rebootest, den link deaktivierst oder das gerät ausschaltest ... aber meine erfahrung ist,daß du die ip-adresse trotzdem wiederbekommst ...
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Beitragvon Schnitz2 » Mi 30.04.2003 - 19:15

Das ist doch aber eine Sicherheitsfrage, oder? Immer dieselbe IP zu haben? Schliesslich bewerben die doch ihr Angebot mit dynamischer IP ?
Es muss doch eine Möglichkeit geben den Router anzuweisen "aufzulegen", ein skript, telnet o.ä., ohne ihn neu zu booten (umständlich und dauert zu lange) ?
<den link deaktivieren> Welchen link meinst Du ?
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Beitragvon kdd » Mi 30.04.2003 - 20:19

Hi,
für sehr viele Anwender ist es ein riesen Vorteil ständig mit einer "festen" IP im Internet präsent zu sein!

Für die Sicherheit hat man ja eine Firewall, Virenscanner etc.

Dynamisch heisst, dass sie dynamisch zugewiesen wird. Das ist wichtig für die Provider. Der muss nämlich die Erreichbarkeit der IP Adressen seines Teils des Internets sicherstellen.
Für solche Zwecke hat man dann eine feste IP.
Wenn diese dann einfach abgeschaltet wird, ist dieser Server nicht mehr erreichbar. Diese Meldung muss dann im Netz weitergegeben werden, und bedeutet Netzlast.

Bei der dynamischen Vergabe nimmt der Provider einen Pool von IP Adressen und weist sie den Anwendern zu. Bei Ausfall eines Gerätes wird diese dann einfach zurückgenommen und gut ist.
In der Regel sind dies IP Adressen, die nicht notwendiger Weise ein "echtes" Ziel im Sinne der Erreichbarkeit (z.B. einen Web Server) darstellen.
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DSLAs: TDSL Call & Surfl; dn/up = 11300/1000
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Beitragvon Schnitz2 » Fr 02.05.2003 - 11:09

Ja, schon klar, wer einen Web- FTP- o.ä. Server betreibt hat gerne immer dieselbe IP.
Das mache ich aber nicht, bin "Normaluser" und hätte, da ich hin und wieder einige Ports freischalten muss, schon gerne ab und zu eine neue IP, um mich nicht angreifbar zu machen.
Hat irgendjemand eine Idee, wie "Auflegen unter DHCP" zu bewerkstelligen wäre?

Vielen Dank!
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Beitragvon kdd » Fr 02.05.2003 - 12:55

Hallo,
in der Regel liefert ein DHCP Server auch die sog. Leasetime mit. Solange diese Leasetime nicht abgelaufen ist, versucht ein Client (Dein Router) auch nach einem Reboot die "alte" IP wieder zu bekommen. In wieweit die DHCP Server von Berlikom dieses Verhalten zulassen oder unterstützen vermag ich nicht zu sagen.
Das ist wirklich eine Frage für den Provider.

Unter Windows Betriebssystemen gibt es den (DOS)-Befehl IPCONFIG /RENEW [all, N] der alle oder mit Adapternummer N angegebenen Adapter zwingt, sich eine neue IP Adresse zuweisen zu lassen.
Da Du allerdings einen Router dazwischen hast, wird das nicht laufen.
Der Router selber verfügt bestenfalls über eine Log Funktion zum auslesen der erhaltenen Parameter.
Nur mit einem HW/SW Reset (Reboot) zwingt man den Router sich eine neue IP zu holen!
Da auch dies bei dir nicht funktioniert bleibt nur die Empfehlung, den Provider zu fragen.

Die Sache mit der Sichrheit würde ich nicht überbewerten.
1.
verfügt der Vigor über eine recht gute Firewall, durch die niemand durchkommt, dem es nicht ausdrücklich erlaubt ist.

2.
Du selber hast keine Server etc. laufen, also erlaubst Du niemanden auf Dein System zu gelangen.

3.
IP- und Port Scans haben keinen Zweck weil sie bei Dir nicht landen können. Da nutzt den Angreifern auch die "feste IP" nichts!

4.1
Die Gefahr DoS Attacken ausgeleifert zu sein ist da! Allerdings gibt es keinen Grund dies bei Dir zu tun, weil ja nichts "zu holen" ist. Was soll denn lahmgelegt werden?

4.2
Mit der neuen FW werden auch Dos Attacken abgewehrt.

5.
Ab und zu Ports (zum Spielen/Tauschen) freischalten bedeutet Du öffnest allen Mitspielern/-Tauschern deinen Rechner; das soll wohl auch so sein, sonst würde man dass nicht tun!
Gefahr droht nur dann, wenn
a)
zu viele Spieler/Tauscher connecten (Überlastung)
Da kann man nicht viel tun (Anzahl der Verb. festlegen)
b)
Trojaner/Viren unterwegs sind, die genau diese Ports missbrauchen!
Dafür gibt es Virenscanner

Ansonsten musst Du den Provider fragen unter welchen Umständen es eine neue IP gibt, und wie Du das erzwingen kannst!
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Beitragvon Schnitz2 » Mo 12.05.2003 - 11:39

Danke kdd,
gerade Dein Punkt 3. war mir so nicht bewusst.
Dann bin jetzt erstmal beruhigt ;=)
Wenn mein Provider etwas dazu sagen kann, gebe ich es hier weiter.
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