Mit der neuen Firmware für den 2910 scheinen meine ISDN-Probleme behoben, weswegen ich doch auch mal die Chance genutzt habe, grc.com und Shields Up zu testen. Das Resultat ist doch etwas zweifelhaft:
Meine getesteten Ports sind angeblich alle Stealth, die TruStealth Analysis habe ich nicht bestanden. Ihr solltet euch weniger von irgendwelchen Grafiken, als viel mehr von folgenden Texten leiten lassen:
Solicited TCP Packets: PASSED — No TCP packets were received from your system as a direct result of our attempts to elicit some response from any of the ports listed below — they are all either fully stealthed or blocked by your ISP. However . . .
Entweder diese Jungs oder ich haben keine Ahnung, wenn deren Verbindungsaufbau zu meinem Rechner über keinen Port klappt, kann das auch einfach daran liegen, dass kein Port offen ist. Dann wird rein gar nichts geblockt, sondern der Netzwerkstack des die Anfragen empfangenden Betriebssystems antwortet einfach entsprechend und verweigert den Verbindungsaufbau. Genau das will man.
Unsolicited Packets: PASSED — No Internet packets of any sort were received from your system as a side-effect of our attempts to elicit some response from any of the ports listed above. Some questionable personal security systems expose their users by attempting to "counter-probe the prober", thus revealing themselves. But your system remained wisely silent. (Except for the fact that not all of its ports are completely stealthed as shown below.)
Welch große Erkenntnis, wenn keine Ports offen sind, also einfach auch keine Verbindung hergestellt werden kann und eben keine dumme Sicherheitssoftware läuft, die sich selbst verrät.
Ping Reply: RECEIVED (FAILED) — Your system REPLIED to our Ping (ICMP Echo) requests, making it visible on the Internet. Most personal firewalls can be configured to block, drop, and ignore such ping requests in order to better hide systems from hackers. This is highly recommended since "Ping" is among the oldest and most common methods used to locate systems prior to further exploitation.
Spätestens an dieser Stelle sollte man solche Läden meiden, weil die nicht die Bohne Ahnung haben. Wenn ich mir vorstelle, wieviele Admins mit einem Ping auf heise.de ihre Verbindung nach draußen prüfen.

Von einem ECHO REPLY stirbt niemand, es ist vollkommen egal, ob irgendwer im Netz weiß, dass es mich gibt, das wissen allein durch meine Aktivitäten sowieso genug. Viel witziger ist doch, dass mein ECHO REPLY dem Angreifer gar nichts nützt, weil er ja vorher schon gemerkt hat, dass es kein zu exploitenden Ports bei mir gibt, im Gegensatz zu den Stealth-Ports von irgendwelchen Personal Firewalls und solchem Käse, die gerade auf sich aufmerksam machen und die Maschine angreifbarer machen.
In meinem 2910er habe ich die Firewall mit als erstes deaktiviert und offensichtlich trotzdem keine Probleme, Mossi. Vielleicht solltest du einfach mal deine Konfiguration posten. Eigentlich isses doch gar nicht so schwierig, alles abzuschalten, "Allow management from the Internet" z.B. sollte in den meisten Fällen natürlich deaktiviert sein. Dann lauscht der Router schon einmal nicht mehr an den WAN-Schnittstellen.