AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7050 hinter einem DrayTek Router

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Beitragvon cne51 » Fr 29.07.2005 - 08:07

Die debug.cfg wird bei jedem Neustart des Routers ausgeführt. Nach dem Upload solltest du also mal die FBF neu starten.

Meine FBF läuft auch noch nicht ganz rund hinter dem Router, wahrscheinlich wegen mangelnder Linux Kenntnisse :roll:

Funktioniert hinter dem V2600 ein VoIP Softphone?
Sonst kann das an der Firmware im Vigor liegen, die keine VoIP Pakete durchleitet.
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Beitragvon alf » Mo 01.08.2005 - 01:19

Hi n3pomuk ...

poste doch mal bitte Deine Config..., ob mit 1&1 was anders ist kann ich nicht sagen, da ich einen anderen Provider benutze. Alle gängigen habe ich probiert und keine Probleme. Vielleicht verleiht Deine Config mehr Aufschluss.

Alf.
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Beitragvon cne51 » Mo 01.08.2005 - 08:56

Bei 1&1 sieht die Config ähnlich aus wie bei ARCOR ;)

Beide nutzen den U-R2 Standard. Nur die Hardware in den Vermittlungsstellen ist anders.
ARCOR nutzt Lucent Geräte und die Telekom meistens welche von Texas.
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Beitragvon kdd » Di 09.08.2005 - 17:57

Moin,
derzeit komme ich an die Downloads (images, telnet, Prüfsummenprogramm etc) nicht heran. Hat die jemand noch woanders liegen ?
Ich werde demnächst auch mit der FBF 5050 arbeiten und sie hinter meinem 2600x betreiben wollen.

------EDIT----------------
Alles klar, ging wohl nur gestern nicht. Heute wieder ok!
Zuletzt geändert von kdd am Mi 10.08.2005 - 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon n3pomuk » Mi 10.08.2005 - 13:35

Hi Alf,

welche Config, die von der Fritzbox oder die des Routers? Mittlerweile gehts eh halbwegs - sprich ich kann über 1und1 telefonieren - nur ist meine 1und1-nummer permanent besetzt. Seltsam - ich habe die fritzbox als dmz eingerichtet und dachte zuerst dass es etwas mit dem routing zu tun haben muss. (By the way: welche ports muss ich zur fritzbox wegen voip durchleiten? DMZ ist ja auch nix auf dauer. )

Ich hab mir bei sipgate noch nen zweiten account geholt - da funktionierts einwandfrei, sowohl raustelefonieren als auch angerufen werden. Habt ihr nen tipp was das sein kann oder liegts an 1und1?

schönen tach noch

n3po
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Diese Ports habe ich geöffnet ...

Beitragvon alf » So 21.08.2005 - 23:32

Hi,

hier die Ports :

UDP 3478 - 3479
UDP 5060 - 5072
UDP 7070 - 7085
UDP 10000 - 20000 (Auch für Asterisk RTP Handling)
UDP 30000 - 30005

Vielleicht hilft das auch gegen das "Besetzt" sein ...

Alf.
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Beitragvon kdd » Do 25.08.2005 - 21:52

Moin,
habe seit drei Tagen meine FBF 5050 (ohne W-LAN) und sie nun hinter dem Draytek 2600 als ISDN Terminal Adapter für VoIP laufen.

Insgesmt haben die Anleitungen hier geholfen; ich habe mich jedoch für Gargamels Lösung entschieden, weil ich alf's Lösung nicht wirklich durchblicke. :?:
Eine sehr gute Hilfe ist natürlich das IP-Phone Forum in dem es auch eine Beschreibung gibt, wie die Box als "ITA" hinter einem Router zu nutzen ist :D

_________________E D I T______________________________________

Seit der FW Version XX.03.85 alles viiiiieeeel einfacher; nämlich per ´Mausklick".
Die neue FW lässt den Betrieb hinter einem Router/Kabelmodem zu, ohne einen Eingriff in Konfigurationsdateien vorzunehmen, der einem ja immerhin die Garantie für die Box raubt

_____________________________________________________________


Mein Tipp zum ändern der Dateien ar7.cfg und debug.cfg:
Bevor man sich mühsam einen TFTP Server installiert sollte man sich ein wenig mit dem VI befassen. Das geht z.B. hier recht gut.
Bitte nicht den nvi nutzen, da er direkt auf die Dateien wirkt, und deswegen ein Risiko darstellt.
Besser ist es, mit Kopien der Dateien zu arbeiten. Die legt man sich allerdings nicht per Kopierbefehl an, -der wirkt nicht auf die characterspecial - Dateien-, sondern mittels eines Listing der entsprechenden Datei und der Umleitung auf das temporäre Verzeichnis.
Der Linux Befehl dazu:
cat /var/flash/ar7.cfg > /var/tmp/ar7.cfg
cat /var/flash/debug.cfg > /var/tmp/debug.cfg

Danach liegen die Dateien zum Berabeiten mit dem vi im Verzeichnis /var/tmp.
Hier können die Dateien ohne Risiko bearbeitet und geändert werden. Sollte man sich mit dem vi vertun, so kopiert man sich das Original einfach wieder in das temporäre Verzeichnis.
Wenn man mit dem editieren fertig ist, schiebt man die editierten Dateien mit:
cat /var/tmp/ar7.cfg > /var/flash/ar7.cfg
cat /var/tmp/debug.cfg > /var/flash/debug.cfg

wieder an ihren Ursprung zurück. Wenn nun einen Fehler feststellt ist es noch nicht zu spät. Man kann neu editieren.

Erst wenn man sicher ist, alles richtig gemacht zu haben, gibt man den Befehl
/sbin/reboot
ein. Damit startet die Box neu und läuft als "ITA" (ISDN Terminal Adapter)hinter dem Router.

Zum Schluss nochmal die Änderungen an
1.
debug.cfg (diese Datei ist ursprünglich leer; den Inhalt hat gargamel bereits weiter oben veröffentlicht und beschrieben was er tut)

/usr/sbin/telnetd -l /sbin/ar7login
dsld -s
route add default gw 192.168.10.254
echo 1,4 > /var/led

while true;
do
echo "Registrierung an den SIP-Servern..."
echo "bla" | voipd -R
sleep 900
done;


Die Zeile /usr/sbin/telnetd -l /sbin/ar7login kann auch wieder entfernt werden, dann entfällt der Telnetzugang zur Box; ggf. wichtig für Sicherheit. Seit der Rel. 12.03.71 ist der Telnetzugang ebenfalls durch das WEB Kennwort geschützt, sofern man eines eingerichtet hat. Wer ganz sicher gehen will schaltet den Telnetzugang ab.

2.
ar7.cfg (In dieser Datei stehen die wesentlichen Parameter zum Betreib der Box; Die Änderung der IP Adresse lässt sich übrigens im Webinterface erledigen.)

feste IP Einstellung ohne DHCP Server!
ethinterfaces {
name = "eth0";
dhcp = no;
ipaddr = 192.168.10.100;
netmask = 255.255.255.0;
dstipaddr = 0.0.0.0;
dhcpenabled = no;
dhcpstart = 0.0.0.0;
dhcpend = 0.0.0.0;


Mitteilen von GÜLTIGEN DNS Servern!
servercfg {
dns1 = 217.237.150.225;
dns2 = 192.168.10.10;


Ach ja, per Telnet auf die Box kommt man erst, nachdem man, wie bei alf ganz oben beschrieben, die Datei starttelnet.imageals Firmware in die Box geladen hat. Keine Angst, die Firmware wird dabei nicht verändert oder gelöscht. Es wird lediglich ein Script ausgeführt, das den Telnet deamon (Server) der Box startet.

-----A C H T U N G ----------
Vorsicht bei den IP Adressen, das gilt nur für meine Konfiguration! Wer das für sich nachmachen will muss das berücksichtigen!


Quellen:

http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Main_Page

http://www.ip-phone-forum.de/forum/index.php
Zuletzt geändert von kdd am Mi 12.10.2005 - 13:20, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitragvon kdd » Do 25.08.2005 - 22:00

Moin,
gibts eigentlich weitere Erfahrungsberichte von euch ?
Schraubt ihr schon an Codecs der Box o.ä. ?

Würde mich freuen hier mal wieder was zu finden.
Greetz
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Beitragvon jupzup » Fr 26.08.2005 - 09:34

Hallo zusammen,

also ich habe seit einigen Tagen auch eine FBF 7050 hinter einem Draytek 2900 ( FW 2.5.6.RC2d ) in Betrieb. Zur Ich benutze die aktuelle Firmware .71. Es gibt übrigens mittlerweile noch einen 3. Weg die FBF zur ATA zu machen.

Hier mal meine Anleitung bezogen auf die aktuelle Firmware .71 --> FBF zur ATA mit Firmware .71

Die FB funktioniert absolut Fehlerfrei hinter dem 2900. Was mir aber zur Zeit noch Kofpschmerzen bereitet ist, die Konfiguration von QoS.

Ich habe QoS eingerichtet IP Adresse der FB und UDP Port 5004 ( sipgate ) aber dennoch funktioniert QoS nicht richtig.

Hatts jemand schon hinbekommen mit QoS ??
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Beitragvon gsfx » Do 06.10.2005 - 09:43

Hallo!

Ich habe zwar noch keine FritzBox 7050, dafür eine "alte" FritzBox SL WLAN (Update auf die 7050 ist aber geplant). Da ich demnächst in ein WG um ziehe, die einen Telekom DSL-Router ohne VoIP-Fähigkeiten haben, habe ich nach Lösungen gesucht, die FritzBox einfach hinten dran zu hängen.

Meine Frage: Kann man die als "ITA" konfigurierte FritzBox 7050 auch noch als Surf-Device benutzen? Das wäre für mich am komfortablesten, wenn die FritzBox an dem Telekom-Router hängt und ich über die FritzBox nicht nur telefonieren kann, sondern auch surfen...

Gruß

Fred
gsfx
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Beitragvon kdd » Do 06.10.2005 - 17:51

Moin,
Kann man die als "ITA" konfigurierte FritzBox 7050 auch noch als Surf-Device benutzen?

Also in der neuesten FW (.85) kann man die Interfaces nicht mehr getrennt (mit verschiedenen IP-Adressen) betreiben, wenn man die Box Routerfähig macht.
Das Routerfähifmachen ist im Übrigen jetzt auch in der FW vorgesehen und ganz ohne patchen möglich.

Nun bin ich mir nicht sicher, was du unter surf-device verstehst. Da die Box ja selbst im Internat ativ ist sollte sie auch ein "surf-device" sein :?: oder :?:

Die Box hat ja einen 2.ten Ethernet Port, der jedoch ist im selben LAN, wie die Box selbst, sofern man die FW Einstellung für Betrieb hinter Router wählt.
Von dort aus ist also auch ein Surfen via Router (hinter der Box) möglich. Ich weiss nur nicht, ob dort auch DHCP Adressen verteilt werden.
Sofern du aber das Surfen über eine DSL Anschluss meinst, geht das mit einer "ITA" Box nicht, weil der DSL Damon abgeschaltet wird, wenn die Box hinter einem Router betrieben wird.
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AVM FRITZ!Box Fon 5050 hinter einem DrayTek Router

Beitragvon muiDeM » So 01.01.2006 - 21:50

also bei der FBF5050 is das ganz einfach...

Firmware: FRITZ!Box Fon 5050 (UI), Firmware-Version 12.03.89

sonst kein schnickschnack, also für die DAU's bestens geeignet...

Fritzbox-WebGUI
###########

Internet->Zugangsdaten

Wählen Sie, ob Ihre Internetverbindung über DSL oder LAN hergestellt wird.

Internetzugang über LAN A/B/USB

Wählen Sie diesen Zugang, wenn Sie FRITZ!Box an einen bereits vorhandes Netzwerk (LAN) oder einen DSL-Router anschließen möchten.

#############

Geben Sie an, ob FRITZ!Box selbst eine Internetverbindung aufbauen oder eine bestehende Internetverbindung mitbenutzen soll.

Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client)

#############

Geben Sie die IP-Einstellungen, die Sie in Ihrem Netzwerk verwenden wollen, hier an.

Vorsicht: Die Oberfläche der FRITZ!Box ist nach dem Übernehmen der Änderungen nur noch über die eingestellte oder automatisch über DHCP vergebene IP-Adresse erreichbar.

!!!nicht über DHCP, da vom Vigor die Portanfragen auf eine bestimmte IP weitergeleitet werden

IP-Adresse 192.168.???.Fritzbox
Subnetzmaske 255.255.255.0
Standard-Gateway 192.168.???.Vigor
Primärer DNS-Server 192.168.???.Vigor
Sekundärer DNS-Server 192.168.???.Vigor

#############

Stellen Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung ein. Diese Werte werden zur Sicherung der Internettelefonie-Sprachqualität benötigt.
Upstream ????kBit/s
Downstream ????kBit/s

#############
So dann am Vigor noch die Ports freigeben:

Einstellungen aktiv
Beschreibung Fritzbox
Lokaler Rechner 192.168.???.FritzBox
Protokoll Start Port Stopp Port
1. UDP 3478 - 3479
2. UDP 5060 - 5072
3. UDP 7070 - 7085
4. UDP 10000 - 20000 (Auch für Asterisk RTP Handling)
5. UDP 30000 - 30005

Es sind keine weiteren Einstellungen an der Fritzbox per telnet notwendig... man kann wunderbar mit DSL hinterm Vigor über die FritzBox telefonieren!
Da ham se echt mal was schönes mit der Firmware gemacht, scheint wohl ne neuere Änderung zu sein, kenn aber die History nicht...

funzt aber prima, hätte ich nicht gedacht, nicht von AVM ;-)
muiDeM
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Beitragvon matthiasg » Mo 02.01.2006 - 10:10

ein bisschen OT, aber es würde mich schon interessieren, warum man denn die fbf hinter dem vigor anschließen sollte und nicht einfach davor? insbes. wenn der vigor keiner mit integriertem modem ist.
dann brauch man sich nämlich um die ganzen VoIP-ports etc. nicht kümmern, bekommt eine gute DSL-parameter-anzeige und kann die ganzen VPN/firewall-einstellungen weiter schön auf dem vigor machen.
oder ists einfach die technische herausforderung? ;-)
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Beitragvon frank_m » Mo 02.01.2006 - 10:45

Hallo,

matthiasg hat geschrieben:ein bisschen OT, aber es würde mich schon interessieren, warum man denn die fbf hinter dem vigor anschließen sollte und nicht einfach davor? insbes. wenn der vigor keiner mit integriertem modem ist.


Eben die DSL Modems als WAN Port sind der Grund, die FBF dahinter zu betreiben. Denn anders geht es nicht: Der WAN Port ist NUR das DSL Modem, und damit lassen sich so schöne Features wie VPN nur nutzen, wenn auch das DSL Modem aktiv ist (one WAN Port geht das nämlich nicht). Und damit bleibt nichts anderes Übrig, als die Box dahinter zu betreiben.

Bei Vigors mit Ethernet als WAN Port hast Du recht. Die würde ich auch hinter der FBF anschließen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon kdd » Mo 02.01.2006 - 12:03

Moin
@mathiasg
warum man denn die fbf hinter dem vigor anschließen sollte und nicht einfach davor? insbes. wenn der vigor keiner mit integriertem modem ist.
Völlig berechtigt diese Frage. Es war im Ursprung halt so, dass die Box hinter dem Router betrieben werden sollte, weil alles was der Vigor kann sonst weggefallen wäre. Mittlerweile, -meine ich-, ist die FBF aber soweit, dass man sie getrost allein, -ohne den Vigor-, nutzen kann. Einziger Nachteil der Box ist, dass sie kein VPN kann. Das ist der Grund, warum ich meinen 2600 mit Modem gegen einen 2200E+ ausgetauscht habe. Der wird hinter der Box als zweiter Router betrieben (ohne NAT), das zweite LAN ist also aktiv. Allerdings hat dieser Vigor Betrieb auch wieder Nachteile. Denn das zweite LAN ist nicht so gut auf das WAN Interface abgestimmt, wie das NAT. Da tauchen neue Probleme auf. Bei mir führt das dazu, den Vigor's bald ganz den Laufpass zu geben und die FBF alles selbst machen zu lassen. Es gibt für die FBF nämlich die Möglichkeit "open VPN" zu installieren. Mehr dazu im IPPF-Forum Ausserdem fliegt ein "Energieverschwender" und Fehlerpunkt mit raus.
dann braucht man sich nämlich um die ganzen VoIP-ports etc. nicht kümmern, bekommt eine gute DSL-parameter-anzeige und kann die ganzen VPN/firewall-einstellungen weiter schön auf dem vigor machen.
oder ists einfach die technische herausforderung? ;-)
Naja, das war ja meine ursprüngliche Idee, aber entweder müssen die Firewall - Einstellungen doppelt (doppeltes NAT) gemacht werden, oder du nutzt das zweite ("geroutete") LAN-Netz. Das bringt aber auch wieder Nachteile mit sich.
Ein weitere Möglichkeit ist, die Box als "nur" DSL Modem zu nutzen. VoIP ist dann ok und die volle Funktionalität der Vigor Router wieder nutzbar. Dann verschenkt man aber wieder die Hälfte der Leistungsmerkmale der FBF. Man kann es also drehen wie man will. Einen Teil der Leistung eines der beiden Geräte wird schlicht verschleudert.
Was ich suchte, war ein Gerät nach Art des Vigor's aber mit der VoIP und ISDN/analog Telefoniefunktion der FBF. Schade, dass Draytek den ISDN Teil solange vernachlässigt hat.
Das liegt aber schlicht am Zielmarkt. Draytek arbeitet weltweit. AVM (fast) nur für den deutschen Markt.
Natürlich war auch immer ein bisschen Herausforderung dabei, und die Entwicklung der FBF lief ja rasant im letzten halben Jahr.
Meines Erachtens kann die FBF mittlerweile die Draytek Router ersetzen. Was fehlt, sind nur ein Interface für die Firewall-Einstellungen, sowie VPN. Per tieferem technischen Eingriff oder als Modifikation ist das zwar schon machbar, aber eben nicht offiziell von AVM abgesegnet. Wenn AVM aber in dem Tempo weitermacht kommt das auch noch.
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