Vigor 2600G WLAN Problem mit Atheros Chipsatz

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Vigor 2600G WLAN Problem mit Atheros Chipsatz

Beitragvon dr_squalo » Do 13.03.2008 - 19:49

im router-forum.de schrieb jemand, der das gleiche Problem hat wie ich, nur konnte bis jetzt niemand einen Tipp geben, deswegen poste ich es hier ein mal...

Zitat:Original von Flyer310
Hallo,
ich betreibe einen Vigor 2600Gi seit etwa 2 Jahren und schon seit Anfang an habe ich so meine Probleme mit der WLan-Funktion des Routers. Erstens empfinde ich die Reichweite meines Routers als zu kurz. Ich empfange aus Nachbarhäusern die mindestens 20m entfernt stehen die WLan-Netze und bei meinem eigenen ist schon Schluss wenn ich nur das Stockwerk wechsele. Dabei ist in unserem Haus nur in den Decken Stahl verbaut und ich habe durch das Treppenhaus fast Sichtverbindung zum Router.
Zweites: Wenn ich nun am Rande des Empfangsbereiches bin (Luftlinie ca. 12m) bricht nach kurzer Zeit das WLan komplett zusammen. Es nützt auch nichts dann das Notebook direkt zum Router zu bringen. Das Wlan ist wie abgeschaltet. Alles andere (LAN und DSL-Verbindung) funktioniert. Um wieder eine WLan-Verbindung zu bekommen, hilft nur der Routerreset.
Ich habe die neueste Firmaware drauf. SSID wird unterdrückt. WEP 128bit Verschlüsselung aktiv. MAC-Adressen-Filterung aktiv.
Ihr seid jetzt meine letzte Hoffnung. Hat irgendwer bitte eine Ahnung wie ich der Sache Herr werden kann, oder könnte es ein Fehler im Router sein?

Grüße vom Flyer






Also genau dasselbe Problem habe ich auch seit langem mit meinem 2600G. Hatte immer die neueste FW drauf. Das half nichts. Verbinde auch mit WPA2 anstatt WEP.

Ich vermute stark, dass es mit dem WLAN Chipsatz im Router zusammen hängt.
Dieser kommt wohl mit dem Ateros meines WLAN Clients nicht richtig auf Dauer zu recht.
Denn mit einem anderen Notebook (dass den Intel Chipsatz drin hat) habe ich überhaupt keine Verbindungsprobs. (auch bei derselben Entfernung nicht (und weiter sogar))

Ich habe mir sogar überlegt den 2600G gegen einen 2800G auszutauschen, da dieser selbst einen Ateros G Chipsatz inne hat und ich ggf. sogar dann über die 54 MBit komme.
Aber das ist mir egal. Die Verbindung muss immer stabil sein. Das ist mir wichtiger.

Generell frage ich mich sowieso wo genau der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten liegt (2600G vs 2800G) (außer ADSL2 Unterstützung und den dem anderen WLAN Chipsatz ggf)
Weiß hier jemand mehr zufällig?

Auch wundert mich der Preis etwas. Während ich damals für den 2600G noch einiges über 200.-- EUR zahlen musste, kam der Nachfolger 2800G gleich um ca. 40.-- EUR billiger daher.

Würde mich freuen wenn jemand einen Tipp hätte

Gruß
dr_squalo
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Beitragvon Egge » Fr 14.03.2008 - 15:03

Hast Du schon mal versucht, das Bluetooth an Deinem Notebook zu deaktivieren?
BT und WLAN stören sich gerne, und wenn die Notebookhersteller nicht
genug Abstand lassen, gibts Probleme.

Ach ja, kauf Dir keinen 2800er, sondern gleich den 2820. Das Teil ist ne kleine Fehlkonstruktion.

cheers
Egge
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Beitragvon dr_squalo » Fr 14.03.2008 - 19:23

Danke für den Tipp. Ich werde ihn später mal ausprobieren.
Wo ist denn am 2800G die Fehlkonstruktion? Der 2820n kostet ja fast 90.-- Steine mehr. Wollte eigentlich nicht wieder soviel ausgeben.

Gruß
dr_squalo
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Beitragvon dr_squalo » Sa 15.03.2008 - 23:04

:cry: hat leider nichts gebracht , BT wegzunehmen.

Der shice passiert immer noch. Ich glaube (wenn du sagst der 2800G hat ist eine kleine Fehlkonstruktion), dass Draytek Router nicht mehr das sind , was sie mal zu Beginn waren.

Bin echt stark am Zweifeln, ob ich mir einen 2800G (oder doch 2820n) holen werde.
dr_squalo
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Beitragvon Egge » Do 20.03.2008 - 11:30

Hmm, hast Du die Möglichkeit das Notebook an einem anderen Accesspoint zu testen?
Evtl. ist einfach die Antenne vom WLAN-Modul abgefallen.
Das hatte ein Kollege mal.

Naja, Du kannst Dich ja mal im 2800er Unterforum umschauen und etwas lesen.
Ich hatte selbst einen und habe nach einem Jahr als unfreiwilliger Betatester mir einen Cisco Router (876W) gekauft.
Den 2800Gi habe ich später kostenlos gegen einen 2910VGi getauscht bekommen.

Allerdings hatte ich mit dem 2600Gi auch mal ein Problem mit WLAN.
Da wurde dann das WLAN-Modul ausgetauscht. Fällt mir gerade so ein...
Danach hat wieder alles funktioniert und hatte dann sogar WPA2, da ich
die Rev. 1 des Routers hatte und da war noch ein anderes WLAN-Modul drin.

cheers
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Beitragvon dr_squalo » Do 20.03.2008 - 11:47

Also ich habe von Anfang an die Rev. 3 drin (also schon mit WPA2)

Das Gerät, an dem es nicht funktioniert, ist ein Barebone mit miniPCI im Boden des Mainboards. Gute Antenne usw. habe ich schon dran montiert.

Schleppe ich das Teil in dasselbe Zimmer wo auch der 2600G steht, ist alles Bestens, voller Empfang. Aber im Wohnzimmer (Entfernung ca. 12m) enstehen dann die genannten Probleme.

Mein Notebook z.B. hat einen Intel 2200BG WLAN Chip. Auf dieselbe Entfernung (diese 12m) habe ich mit dem Notebook gar keine Probleme.
Im Unterschied zum Barebone, ist darin jedoch ein Atheros Super G WLAN Chipsatz drin (WIAG 02 von Gigabyte glaube ich).

Deswegen meine ich, dass sich die WLAN Chipsätze auf diese Entfernung nicht mehr verstehen.
Ich habe mir jetzt in der eBucht für ein paar Steine einn Intel 2200BG miniPCI WLAN Teil geholt und werde ihn gegen das Atheros Teil im Barebone austauschen.

Mal sehen, ob meine Theorie stimmt. Wenn nicht...
Fenster auf und einfach raus mit dem Rotz!

Gruß
dr_squalo
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Beitragvon Egge » Do 20.03.2008 - 14:17

Hast Du Super-G auch aktiviert?
Was ist, wenn Du es deaktivierst?

Also, ich würde mich auf den Barebone stürzen und diesen untersuchen.
Am besten wäre natürlich mit einem anderen AP zu testen (mit beiden Clients).
Oder Du kennst jemanden, der nen Laptop hat. Dann soll sich der mal
einbuchen und mal surfen das der Draht glüht.

Ich habe ein ähnliches Problem mit einem Dell und HP Notebook.
Beim Dell nimmt die Übertragungsrate schneller ab als beim HP.
Das war/ist aber mit meinem 2600Gi, meinem 2800Gi und jetzt mit
meinem Cisco 876W immer das Gleiche.

Auf den Super-G würde ich mich nicht versteifen, ich habe bis jetzt kein
Super-G Gerät und der Vigor hat immer super funktioniert.

cheers
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Beitragvon dr_squalo » Do 20.03.2008 - 15:55

Egge hat geschrieben:Hast Du Super-G auch aktiviert?
Was ist, wenn Du es deaktivierst?

Ich wüsste nicht wo ich das an- abstellen könnte. Ich denke mal, dass das automatisch geht.

Egge hat geschrieben:Also, ich würde mich auf den Barebone stürzen und diesen untersuchen.
Am besten wäre natürlich mit einem anderen AP zu testen (mit beiden Clients).

Das wäre natürlich ideal zum Testen, mit 2 unterschiedlichen APs
Aber eigentlich hatte ich das schon mal gemacht. Der Nachbar hat einen WLAN-Router von der Telekom. Da funktionierten beide WLAN Clients mal (obwohl ich das damals nicht gleichzeitig getestet hatte.) Dessen WLAN Router ist auch noch ein Stock tiefer, somit eine Mauer mehr dazwischen.

Egge hat geschrieben:Auf den Super-G würde ich mich nicht versteifen, ich habe bis jetzt kein
Super-G Gerät und der Vigor hat immer super funktioniert.



Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich hatte ja erwähnt, dass das Problem sehr wahrscheinlich damit zusammenhängen könnte. Ich will ja kein Super-G betreiben. Der 2600G kann doch eh nur 54MBit maximal. Also Standard WLAN/G

Grüße
dr_squalo
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Beitragvon Egge » Do 20.03.2008 - 18:09

dr_squalo hat geschrieben:Ich wüsste nicht wo ich das an- abstellen könnte. Ich denke mal, dass das automatisch geht.


Da hast Du wieder recht, ich war beim Vigor 2800.
Super-G funktioniert nur auf Kanal 6(?). Da wird ein Häkchen gesetzt
und dann hat man theoretisch 108MBit/s.

Aber hast Du schon mal den Kanal am Vigor gewechselt?
Falls Du einen recht hohen Kanal hast, kann das bei manchen Karten
auch zu Problemen führen. Eine Karte hab ich sogar mal gesehen, die den
hohen Kanal gar erst nicht ansprechen konnte und daher der AP für die Karte auch nie sichtbar war.
Egge
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Beitragvon dr_squalo » Fr 21.03.2008 - 14:29

So, hab jetzt das WLAN-Modul getauscht und meine Theorie scheint sich zu bewahrheiten. Mit der Intel 2200BG miniPCI Karte scheint es die Probleme nicht zu geben. Habe ständig Kontakt zum AP, wenn auch nur mit schwachem Signal.

Dafür war die Installationsprozedur die Hölle. Bis ich da mit WPA2/AES unter XPSP2 verbinden konnte, musste ich einiges machen.

Gruß und Frohe Ostern
dr_squalo
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Beitragvon Egge » Fr 21.03.2008 - 21:23

Das stimmt wohl. Ich habe mittlerweile den SP3 RC2 installiert.
Da sind die ganzen Pakete für WPA2 nun standardmäßig dabei.

Aber auch mit Linux und WPA2 gibts bei mir mittlerweile null
Probleme. Das klappt nun auch alles wie es soll.

Na, jedenfalls hast Du somit schon Dein Osterei bekommen :wink:

Ebenfalls schöne Ostern!

cheers
Egge
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