Probleme beim Updaten des DynDNS - ..seit gestern gehts nich mehr....

Dynamische IP, Time Setup, Call Controll, PPP/MP Setup, CSM ...

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Beitragvon ferengi75 » Sa 26.10.2002 - 08:53

Also so wie ich das sehe ist es nichts was mit den letzten Firmware-Updates zu tun hat.
Meine letzte Aktualisierung bei DDNS war laut deren Webseite "Mon Oct 21 09:17:05 2002 EDT (-0400)" was reinzufällig zu den DDoS-Atacken passt. Das würde ja dann auch irgendeine "Verschleierung" der Provider bei den DNS-Adressen unterstützen.
Ich klär da mal was mit nem Kumpel der hat keinen Vigor, mal sehen was den sein Router sagt.

Alles in allem sehr mysteriös....

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Beitragvon 6502 » Sa 26.10.2002 - 09:46

ferengi75 hat geschrieben:Das würde ja dann auch irgendeine "Verschleierung" der Provider bei den DNS-Adressen unterstützen.

Nein, eine Verschleierung kann es nicht sein. Das sieht das DNS-Protokoll nicht vor. Kannst du auch kontrollieren: Lass deinen VIGOR mal einwählen und mach log -c.

Einzig und allein die Umleitung aller Anfragen auf den DNS-Port auf den DNS des Providers und das senden einer Dummy-IP für den DNS wäre denkbar. Wird aber nicht gemacht, was u.a. die Einwahl vom PC aus in T-Online und der Befehl ipconfig /all zeigt: da stehen die richtigen DNS Server im Klartext.

Es kann nur an der fest eingebrannten DNS-IP des VIGOR's sein (in Verbindung mit dem 'Bug' in der Firmware, der dazu führt, dass die vom Provider übermittelten DNS-Einträge nicht durchgehend genutzt werden). Wie ich jetzt irgendwo gelesen habe, scheint dies nicht den 2600 USB zu betreffen und bei den anderen Modellen auch nicht der der Fall zu sein, wenn man sich per ISDN einwählt. Nur bei der PPOE-Einwahl tritt dieses Verhalten auf.

Da passt auch gut dazu, daß der Arbeitkollege, der mit T-DSL und DynDNS keine Probleme hat, da er keinen VIGOR benutzt, sondern einen LINUX-Rechner.
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Beitragvon ferengi75 » Sa 26.10.2002 - 10:03

Hi 6502,

hab grad eben (als Du replied hast) den PC->T-DSL-Test gemacht stimmt die DNSse werde sauber übergeben. Es ist wohl so wie du sagst, der Vigor will für den DDNS die "interne" IP verwenden die jetzt down ist ;-(

Hab grad auch den Router meines Kumpels gechekt, der macht DDNS auch noch. Ist also ein hausinternes Vigor Problem.

cu

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Beitragvon Joerg Jacobs » Sa 26.10.2002 - 12:50

Ich habe 2 von den Vigors einer mit einer alten firmware einer mit der 'aktuellen', beide haben das problem !!
Letzter erfolgreicher login oct 21 !!

Ich schätze es ist eine Änderung der Konfiguration von Providerseite.

Und mit der Lösung einer festen IP für DNS bin ich auch nicht glücklich.

Ich hätte lieber eine feste IP Einstellung für dyndns.org, no-ip.com, dtdns.com, ...

Geht das durch irgendwelche Tricks ?

Ok, DNS für das interne Netz hat dann evt. Probleme, ...

Gruss
Joerg Jacobs
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Beitragvon 6502 » Sa 26.10.2002 - 13:50

>Ich schätze es ist eine Änderung der Konfiguration von Providerseite.

Nein, ist es nicht. Mit 99-%iger Wahrscheinlichkeit. T-Online-Hotline wusste von nichts; DDNS & DNS mit Linux und Windows gehen (beim gleichen Provider). DNS-Standard (bzw. die Methodik an sich) sieht keine Möglichkeit vor, eine DNS-IP zu verbergen.


>Ich hätte lieber eine feste IP Einstellung für dyndns.org, no-ip.com, dtdns.com, ...

>Geht das durch irgendwelche Tricks ?

Nein, wahrscheinlich nicht. Evtl. durch patchen der Firmware.
>Ok, DNS für das interne Netz hat dann evt. Probleme, ...

Nein, denn DNS f. interne Clients funktioniert weiterhin prima. Der VIGOR bekommt ja vom Provider einen DNS (siehle log -c) und verwendet diesen auch für die internen Clients. Nur er selbst (DDNS-Update, IP PING-Befehl) benutzt sie nicht. Eindeutig ein Bug bzw. Designfehler in der Firmware, der erst jetzt mit dem Ausfall des fest 'eingebrannten' Servers Bedeutung erlangt.

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Beitragvon Joerg Jacobs » Sa 26.10.2002 - 15:19

> ... T-Online-Hotline wusste von nichts ...
das ist nichts neues. ;)

Ok, das mit der festen DNS IP läuft, nur habe ich jetzt folgede Anzeige bei

vigor2200> log -c
00:00:03.120 >>> Dial-up triggered by user : 10.2.2.2
proto=tcp, to 217.xxx.xxx.xxx port=-2325
00:00:03.180 PPP Start (PPPoE)
00:00:03.260 PPP Closed : Remote Terminating (PPPoE)
00:00:10.520 PPP Start (PPPoE)
00:00:10.870 PAP Login OK (PPPoE)
00:00:10.990 IPCP Opening (PPPoE)
Own IP Address : 217.xxx.xxx.xxx Peer IP Address : 217.xxx.xxx.xxx
Primary DNS : 0.0.0.0 Secondary DNS : 0.0.0.0
00:37:42.300 PPP Closed : Remote Terminating (PPPoE)
00:37:46.530 PPP Start (PPPoE)
00:37:46.810 PAP Login OK (PPPoE)
00:37:46.920 IPCP Opening (PPPoE)
Own IP Address : 217.xxx.xxx.xxx Peer IP Address : 217.xxx.xxx.xxx
Primary DNS : 0.0.0.0 Secondary DNS : 0.0.0.0

Die DNS Einträge sind jetzt leer (0.0.0.0).
Zuvor waren dort die t-online DNS Server (in meinem Fall) 217.xxx.xxx.xxx und 194.25.2.129 eingetragen.

Das macht mich ein wenig stutzig.

DNS Auflösung vom internen Netz klappt trotzdem.

Merkwürdig ist nur, falls das nicht Providerseitig ist, dass etliche Geräte gleichzeitig das Problem bekommen haben.
Unabhängig vom Firmware-Stand und Standort.

Ok, es mag sein das es der Default DNS Eintrag ist. s. Link oben bei 6502. Die Diskussion hatte ich verpasst.

Gruss
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Beitragvon deMattin » Sa 26.10.2002 - 18:20

Die DNS Einträge sind jetzt leer (0.0.0.0).
Zuvor waren dort die t-online DNS Server (in meinem Fall) 217.xxx.xxx.xxx und 194.25.2.129 eingetragen.
Das macht mich ein wenig stutzig.

Das ist richtig so. Es werden jetzt nicht mehr die DNS benutzt, die beim PPPoE übertragen werden (vielleicht werden sie ja auch gar nicht mehr beim Login übertragen - dazu müsste man wissen, wie PPPoE abläuft) und das wird dann hier als 0.0.0.0 dargestellt.

Da das DNS-Problem mit Dyn-IP bei anderen Vigor-Routern auch im Ausland auftritt, liegt die Vermutung nahe, dass der Vigor den in der Firmware fest programmierten Default-DNS immer für Dyn-IP benutzt (eventuell aus Performance-Grunden). Der ist im Moment down und daher läuft das nicht.

Im Moment sehe ich daher nur 2 Möglichkeiten wie sich das Problem zufriedenstellend löst:
1. warten, bis der Default-DNS, der im Vigor fest eingestellt ist, wieder läuft
2. hoffen, dass Draytek dieses Verhalten in der nächsten Firmware ändert/modifiziert

Im Grunde ist dieser fest einprogrammierte DNS aber eine feine Sache für alle, die keinen eintragen und bei denen es Probleme bei der providerseitigen Übermittlung des DNS gibt - man merkt so gar nicht, dass hier ein Problem existiert.
Und wenn man überlegt, wie lange das offensichtlich problemlos funktionierte, scheint dieses Konzept ja auch ganz ok zu sein.
Dumm nur, wenn dieser DNS dann ausfällt ;)

Übrigens ist seit der FW 1.07 die IP 194.51.83.1 im Quelltext der Firmware zu finden und selbst in der FW 1.01 für den Vigor 2000 gibt es eine IP 140.92.61.115 in der Firmware - wofür auch immer die ist.

Gruss,
Martin
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Beitragvon 6502 » Sa 26.10.2002 - 21:25

>Im Grunde ist dieser fest einprogrammierte DNS aber eine feine Sache für alle, die keinen eintragen und bei denen es Probleme bei der providerseitigen Übermittlung des DNS gibt -

Dann, DrayTek, aber bitte ein etwas intelligenterer 'Fallback': Wenn der über PPOE gelieferte DNS (der auch für DDNS benutzt werden sollte!) nicht erreichbar ist oder keiner vom Provider geliefert wird und kein manueller eingetragen ist: DANN erst den eingebrannten benutzen.

>und selbst in der FW 1.01 für den Vigor 2000 gibt es eine IP 140.92.61.115 in der Firmware - wofür auch immer die ist.

Hm....hoffentlich nicht für Spionage:

C:\>tracert 140.92.61.115

Tracing route to 140.92.61.115 over a maximum of 30 hops

[...]
8 220 ms 231 ms 230 ms TaiwanFixedNetworkCo.t3-1-0-0.ar2.SEA1.gblx.net
[64.211.206.62]
9 400 ms 401 ms 400 ms Internet-TANet.edu.tw [210.70.55.17]
10 * * * Request timed out.
11 401 ms 420 ms 401 ms 140.111.230.252
12 391 ms * * 140.111.218.251
13 * * * Request timed out.
14 401 ms * * racon.iii.org.tw [140.92.72.2]
15 421 ms 421 ms 420 ms h145-203-70-85.seed.net.tw [203.70.85.145]
16 410 ms 411 ms * 140.92.63.17
17 * 400 ms * 33.63.ncl.iii.org.tw [140.92.63.33]
18 * * * Request timed out.
19 * * * Request timed out.
20 * * * Request timed out.
21 * * * Request timed out.

Hinter http://www.iii.org.tw/ verbirgt sich das 'Institute for Information Industry':

http://www.iii.org.tw/e-intro/summary/01.htm

Mission

III is chartered to assist the government in developing the local information industry. This strategic mission has been carried out by deploying effective information technology applications and cultivating a growth environment for IT industry development, with the strengthening of national and industrial competitiveness as one of our primary goals.



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Beitragvon bundr » So 27.10.2002 - 18:09

Hallo Zusammen,

es wird ja immer schlimmer :angry:
Hier ein Auszug.

vigor2200> ip dhcpc status

DHCP Client Status:

DHCP Server IP : 0.0.0.0
WAN IP : 0.0.0.0
WAN Netmask : 0.0.0.0
WAN Gateway :
Primary DNS : 217.5.112.21
Secondary DNS : 194.25.2.129
Leased Time : 0
Leased Time T1 : 0
Leased Time T2 : 0

vigor2200> log -c
17:56:49.310 PPP Start (PPPoE)
17:56:49.600 PAP Login OK (PPPoE)
17:56:49.710 IPCP Opening (PPPoE)
Own IP Address : 217.83.168.2 Peer IP Address : 217.5.98.84
Primary DNS : 0.0.0.0 Secondary DNS : 0.0.0.0 :

Warum ist der Primary DNS und der Secondary DNS mit 0.0.0.0 eingetragen obwohl bei mir beide händisch im Setup eingetragen wurden.

Wenn ich nur einen DNS im Setup eintrage kommt einer im Log.

Ich habe hier bei mir grosse Schwierigkeiten auch mit anderen Programmen die auf einem DNS aufbauen. Mal gehts mal nicht. Ich hoffe dass hier schnell eine gehbare Lösung kommt.

Gruss
BundR
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Beitragvon 6502 » So 27.10.2002 - 20:51

bundr hat geschrieben:Warum ist der Primary DNS und der Secondary DNS mit 0.0.0.0 eingetragen obwohl bei mir beide händisch im Setup eingetragen wurden.

DAS ist ausnahmsweise mal normal: Wenn man den DNS manuell vorgibt, erscheint im Log 0.0.0.0 als Zeichen dafür, daß keiner vom Provider übernommen wurde, sondern der manuell eingegebene benutzt wird.

Hier sollte DrayTek vielleicht mal das Log etwas ausfürhlicher gestalten. Es spricht eigentlich nichts dagegen, den vom provider gelieferten immer auszugeben und zusätzlich noch so etwas in der Art wie '...ersetzt durch DNS aus Setup: x.x.x.x...'.

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Beitragvon Northpack » Di 29.10.2002 - 11:52

Huhu!

Interessante Geschichte, das ;)

Ersteinmal möchte ich ein dickes, fettes Dankeschön an das 2-Com Support Team und ganz besonders an 6502 loswerden, der mit seiner genialen investigativen Arbeit nicht nur das Rätsel um den verschwundenen Namesserver :D lösen konnte, sondern die Indizien auch noch mit Hilfe der Logs so gut verständlich dargelegt hat, das der Sachverhalt sogar für einen Newbie wie mich leicht nachzuvollziehen war. Und dann auch noch geduldig denjenigen, die den Thread nicht ganz so genau durchgelesen haben, erneut Rede & Antwort steht...

@deMattin:

Wir wissen doch alle das der Vigor ein klasse Router ist, aber man muß, finde ich, auch nicht alles schönreden :p

liegt die Vermutung nahe, dass der Vigor den in der Firmware fest programmierten Default-DNS immer für Dyn-IP benutzt (eventuell aus Performance-Grunden).


Na klar, aus Performancegründen benutzt der Vigor einen DNS irgendwo im Tikatukaland anstatt den Providereigenen (entschuldige die Ironie, aber ich erkenne da keine Logik in dieser Annahme?)

Im Grunde ist dieser fest einprogrammierte DNS aber eine feine Sache für alle, die keinen eintragen und bei denen es Probleme bei der providerseitigen Übermittlung des DNS gibt -


Natürlich ist ein "hardcoded" DNS sozusagen als Fallback eine feine Sache nur dann sollte, wie 6502 auch schon geschrieben hat, dieser auch nur zu Fallbackzwecken eingesetzt werden - und nicht überall dort wo die Programmierer der Firmware gerade mal Lust dazu hatten.

man merkt so gar nicht, dass hier ein Problem existiert.
Und wenn man überlegt, wie lange das offensichtlich problemlos funktionierte, scheint dieses Konzept ja auch ganz ok zu sein.


Einspruch eurer Ehren! Ich finde es generell immer wünschenswert wenn man mir über Probleme bericht erstattet anstatt sie möglicht elegant unter den Teppich zu kehren. Will heißen, da sollte zumindest mal Jemand im Log vorbeischauen und eine Notiz hinterlassen... ich möchte lieber nicht wissen wo dieser DNS-Server herumsteht:

1 <1 ms <1 ms <1 ms 192.168.1.1
2 36 ms 32 ms 31 ms 213.191.76.23
3 31 ms 32 ms 31 ms g00cr1002.hh-38.hansenet.net [213.191.75.2]
4 31 ms 32 ms 31 ms 213.191.76.102
5 32 ms 31 ms 31 ms g500pr0301.hh-176.hansenet.net [213.191.75.67]
6 42 ms 41 ms 41 ms P0-1.FFTBB1.Frankfurt.opentransit.net [193.251.252.181]
7 41 ms 41 ms 41 ms P6-0.FFTBB2.Frankfurt.opentransit.net [193.251.154.233]
8 49 ms 48 ms 48 ms P2-0.BAGCR1.Bagnolet.opentransit.net [193.251.154.209]
9 49 ms 49 ms 48 ms P12-0.AUVCR1.Aubervilliers.opentransit.net [193.251.241.94]
10 49 ms 51 ms 50 ms P15-0.ntaub201.Aubervilliers.francetelecom.net [193.251.126.53]
11 49 ms 49 ms 49 ms P0-0.ntaub101.Aubervilliers.francetelecom.net [193.251.126.89]
12 49 ms 50 ms 51 ms P9-0.nraub201.Aubervilliers.francetelecom.net [193.251.126.165]
13 50 ms 49 ms 50 ms POS-5-0-0.AUB-SER.Aubervilliers.raei.francetelecom.net [194.51.173.254]
14 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
...
30 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.

Selbst wenn der funktioniert, dann wundere ich mich am Ende warum meine DNS-Anfragen so lange brauchen und finde keine Erklärung dafür.

Für mich ist dieses Topic hier eigentlich der Beweis, daß 'das Konzept' gelinde gesagt für die Tonne ist. Nix für ungut! ;)


Dann wollte ich noch vorschlagen, ob Placke nicht mal sein Eingangposting ein wenig editieren könnte, da die dort vorgestellt Lösung unter dem mittlerweile gewonnen Wissen ja doch eher suboptimal erscheint. Als Workaround könnte man zum Bleistift folgendes schreiben:

1. Stellt sicher das ihr im Ethernetsetup im Browser keine Domain Name Server eingetragen habt.
2. Lasst den Vigor eine PPPoE Verbindung aufbauen.
3. Öffnet eine Telnet-Verbindung zum Router und gebt "log -c" ein.
4. Notiert Euch die im Log angezeigte Primary- und Secondary-DNS.
5. Tragt im Ethernet Setup die beiden DNS-Adressen aus dem Log ein.

Dazu könnte man anmerken, daß das Problem mittlerweile höchstwarscheinlich geklärt sei, das es sich vermutlich um einen kleinen Designfehler in der Firmware handelt und es eventuell mit einem Firmwareupdate gelöst wird. Wer sich für die Details interessiert soll sich den restlichen Thread durchlesen.

...so, ich glaub jetzt bin ich alles losgeworden *g*
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Beitragvon 6502 » Di 29.10.2002 - 14:23

>Ersteinmal möchte ich ein dickes, fettes Dankeschön an das 2-Com Support Team und ganz besonders an 6502 loswerden,

Danke, gern geschehn (bin ja selber Betroffener).


DrayTek hat übrigens auf meine Mail geantwortet (die reagieren schneller als so mancher deutsche "Global Player"):

[..]
No matter you use vigor 2200USB or vigor 2200We,we sincerely you first to try the quick solution below:
Please first input the DNS of your ISP into Primary IP Address on Ethernet TCP/IP and DHCP Setup.(as the photo:)
[..]
However,our RD are trying to improve the issues now.Thanks for your advices.


Wir können also wohl in der Zukunft mit einer dauerhaften Lösung rechnen.

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Beitragvon deMattin » Di 29.10.2002 - 18:43

@Northpack
Schönreden will ich gar nichts - ich habe auch keine Veranlassung dazu.
Es ist aber nunmal so, dass wir hier mit unserer PPPoE-Anbindung (meist Telekom) oder eben ISDN-Einwahl nur einen kleinen Part der Routing-Fähigkeiten des Vigors nutzen.

Ich weiss nicht, warum Draytek die DNS-IP-Aktualisierung über einen fest in der Firmware eingestellten DNS laufen lässt. Ich denke mir aber, dass sich der Enwickler was dabei gedacht hat und es nicht aus reiner Bequemlichkeit so realisiert. Den default-DNS (zugewiesen über den ISP) zu nehmen wäre wahrscheinlich sogar die einfachere Lösung gewesen (zumindest wenn der Router ausser PPPoE und ISDN nichts anderes routen könnte).
Und nur weil ich (und ich denke mal hier sonst auch kein anderer) den Hintergrund kennt, ist etwas nicht zwangsläufig "Schrott".

Performancegründe war vielleicht das falsche Wort. Dass ein einprogrammierter DNS normalerweise langsamer reagiert als einer vom Provider ist klar. Ich dachte da eher an den Ablauf beim Verbindungsaufbau - ist aber wahrscheinlich nicht der Grund bzw. Unsinn - also bitte ich, diese Bemerkung meinerseits zu ignorieren ;)

Zwei Sachen sind klar:
1. solange der DNS funktioniert, gibt es keine Probleme
2. für PPPoE bzw. jede "Dial-In"-Verbindung wäre die Realisierung über den zugewiesenen DNS (wenn keiner eingetragen wurde) die beste Lösung

Nach etwas nachdenken über dieses Thema glaube ich, dass der Grund für den festen DNS wahrscheinlich eher der ist, dass man ja nicht zwangsläufig bei jeder "Verbindungsart" einen DNS übermittelt bekommt und auch nicht unbedingt einen in den Vigor eintragen muss. So eine Konfiguration wäre z.B. eine echte Standleitung (eventuell mit lokalem DNS).
Der Router würde dann gar keinen DNS kennen und wenn man einen lokalen DNS im LAN konfiguriert, müsste der Router für seinen Job auch keinen DNS im WAN kennen.
Für diese Dyn-IP-Sache müsste der Router aber die Namen der Dienste auflösen können. Auf den DNS im LAN kann er nicht zugreifen (ausser er wäre in der Konfiguration eingestellt - aber dann nimmt er ihn ja auch)
Also braucht er einen DNS im WAN für diese Funktion - und den kann er nur bekommen, wenn er in der Firmware steckt.
Ich denke auch mal, dass dieser DNS gar nicht als Fallback arbeitet - wenn die beiden per Login vom ISP zugewiesenen DNS oder die im Konfigmenü eingetragenen nicht funktionieren, greift der Vigor nicht auf diesen zurück. Er ist also nur für die Dyn-IP-Dienste zuständig.

Alternativ könnte man das für so einen Fall natürlich so machen, dass dieser DNS (als 3. Eintrag für diesen Zweck) dann im Konfigmenü zu sehen (und eventuell zu ändern) ist, aber in den Firmwarefiles vorgegeben eingestellt ist (auch in den rst-Files). Das wäre sicherlich das Optimum.

Einspruch eurer Ehren! Ich finde es generell immer wünschenswert wenn man mir über Probleme bericht erstattet anstatt sie möglicht elegant unter den Teppich zu kehren.


Oh Mann, ich und etwas unter den Tisch kehren, tststs ... Klar, genau deswegen habe ich die vigor-users.de-Seite gemacht und mich in mittlerweile mehr als 1.000 Mails über Unzulänglichkeiten, Fehler, "Nicht verstehen des Routers" (auch meinerseits), ... mit allen möglichen Leuten (auch Draytek) auseinandergesetzt.
Und es war mehr als einmal so, dass eine Sache nur auf den ersten Blick ein Fehler oder schlecht gelöst war. (Beispiel: alle schreien nach stealth-ports. Weisst du was z.B. passiert, wenn dein Mailprovider einen ident-daemon auf deiner Seite abfragt und wenn der Port 113 im Router stealth und nicht blocked ist? hier steht's)

Für mich ist dieses Topic hier eigentlich der Beweis, daß 'das Konzept' gelinde gesagt für die Tonne ist. Nix für ungut!

Nee, nicht für die Tonne - aber eventuell überarbeitungswürdig. Aber nicht so einfach nach dem Motto: Hey Firmware, nimm für Dyn-IP den ISP-DNS.

Dass ich an die Sache etwas gelassener rangehe und nicht sofort nach "Fehler im Konzept" und "Schrott in der Firmware" schreie liegt eben daran, dass ich mir meines begrenzten Einblicks in die Materie bewusst bin (ich bin eben keine Routerfirmware-Programmierer)
Und nur weil etwas mal Probleme macht, ist ein Konzept nicht unbedingt Schrott.

Achja, ich denke, dass Draytek die DNS-IP in einer nächsten Firmware austauschen wird - aber nicht das Konzept ändert *bg*
Also, lasst uns alle nach DNS-IPs in der nächsten Firmware suchen :D

So, und das musste ich mal loswerden... ;)

Gruss,
Martin

PS: deinem Workaround ist als zusammenfassende (Zwischen-)-Lösung des Problems nur zuzustimmen
http://www.vigor-users.de - Die Seite für User der Vigor-Router
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Beitragvon Northpack » Mi 30.10.2002 - 14:49

Hallo Martin!

Schönreden will ich gar nichts - ich habe auch keine Veranlassung dazu.

Wollte ich dir auch nicht ernsthaft unterstellen. Am besten du fast mein obiges Posting so auf, als stünde es zwischen zwei dicken Ironie-Tags ;)

Ich denke mir aber, dass sich der Enwickler was dabei gedacht hat und es nicht aus reiner Bequemlichkeit so realisiert.

Ich kenne mich natürlich mit den programmiertechnischen Umständen und Einschränkungen nicht aus, die die Programmierer der Firmware berücksichtigen müssen, aber ich würde auch nicht hinter jeder Koriosität einen Sinn suchen - ich kenne das oft genug aus eigenen Projekten, wenn ich den Code meiner Kollegen bearbeite oder selber mal etwas verschussel - da wird an irgendeiner Stelle einfach mal die Konstante verwendet, anstelle der eigentlich vorgesehenen Variablen und am Ende wundert man sich warum die Ausgabe unter bestimmten fehlerhaft ist. Ich will jetzt nicht unterstellen, daß das Draytek-Team genau schluderig arbeitet, wie es bei uns zugeht - aber solche Fehler gehören einfach zu den häufigsten im Programmieralltag.

Und nur weil ich (und ich denke mal hier sonst auch kein anderer) den Hintergrund kennt, ist etwas nicht zwangsläufig "Schrott".

Ich habe ja auch an keiner Stelle unterstellt, daß die Firmware des Vigors Schrott sei. Aber Programmierer sind eben auch nur Menschen, auch wenn sie bei Draytek arbeiten ;)

Nach etwas nachdenken über dieses Thema glaube ich, dass der Grund für den festen DNS wahrscheinlich eher der ist, dass man ja nicht zwangsläufig bei jeder "Verbindungsart" einen DNS übermittelt bekommt und auch nicht unbedingt einen in den Vigor eintragen muss. So eine Konfiguration wäre z.B. eine echte Standleitung (eventuell mit lokalem DNS).
Der Router würde dann gar keinen DNS kennen und wenn man einen lokalen DNS im LAN konfiguriert, müsste der Router für seinen Job auch keinen DNS im WAN kennen.

Stimmt - und deswegen ist kann so eine "Fallback" DNS an sich ja auch eine sinnvolle Sache sein. Keine Frage. Meine Kritik bezog sich ja auch nur darauf, daß diese eben dann zum Ärgerniss wird wenn die richtige Priorität nicht eingehalten wird, sie also verwendet wird, obwohl eine DNS vom Provider zugewiesen wird oder eine DNS manuell eingetragen wurde. Allerdings sollte man den Nutzer eigentlich auch für so mündig halten, das er es selber auf die Reihe kriegt eine DNS einzutragen und ihm andernfalls nicht ungefragt und undokumentiert eine solche "Krücke" unterschiebt - sondern ihn lieber über sein Versäumnis aufklärt.

Alternativ könnte man das für so einen Fall natürlich so machen, dass dieser DNS (als 3. Eintrag für diesen Zweck) dann im Konfigmenü zu sehen (und eventuell zu ändern) ist, aber in den Firmwarefiles vorgegeben eingestellt ist (auch in den rst-Files). Das wäre sicherlich das Optimum.

Volle Zustimmung!


Oh Mann, ich und etwas unter den Tisch kehren, tststs ... Klar, genau deswegen habe ich die vigor-users.de-Seite gemacht und mich in mittlerweile mehr als 1.000 Mails über Unzulänglichkeiten, Fehler, "Nicht verstehen des Routers" (auch meinerseits), ... mit allen möglichen Leuten (auch Draytek) auseinandergesetzt.

Ojehojeh... ich glaube da liegt ein Mißverständnis vor. Mit 'unter den Teppich kehren' meinte ich doch nicht DICH (im Gegenteil! Ich weiß dein Engagement und auch die offenen Firmenpolitik von 2-Com sehr zu schätzen!! (Ausserdem leide ich auch nicht an Verschwörungswahn! :p)) sondern den VIGOR da dieser anstatt den Nutzer zu informieren 'klammheimlich' auf eine undokumentierte DNS ausweicht. That´s all!

Und es war mehr als einmal so, dass eine Sache nur auf den ersten Blick ein Fehler oder schlecht gelöst war. (Beispiel: alle schreien nach stealth-ports. Weisst du was z.B. passiert, wenn dein Mailprovider einen ident-daemon auf deiner Seite abfragt und wenn der Port 113 im Router stealth und nicht blocked ist?

Yupp, weiß ich. Steahl-Ports sind sowieso so eine Sache, da sie ja eigentlich eine Verletzung der TCP/IP Spezifikationen darstellen. Ausgerechnet den 113 zu verstecken grenzt aber schon an Fahrlässigkeit (glücklicherweise hat sich das Netz bislang immer gegen solches Gemeinschaftsschädigendes Verhalten zu wehr setzen können...)

Nee, nicht für die Tonne - aber eventuell überarbeitungswürdig.

Damit wollte ich nur auf ironischem Wege verdeutlichen das hinter der gar merkwürdigen Prioritätensetzung bei der Verwendung des DNS eben IMHO _kein_ Konzept steht...

Aber nicht so einfach nach dem Motto: Hey Firmware, nimm für Dyn-IP den ISP-DNS.

...was man natürlich auch so ausdrücken kann! ;)

Achja, ich denke, dass Draytek die DNS-IP in einer nächsten Firmware austauschen wird - aber nicht das Konzept ändert *bg*

Wäre schade - wo so ein kleiner schnitzer im Quellcode doch im handumdrehen zu beseitigen wäre... ;)

Also, lasst uns alle nach DNS-IPs in der nächsten Firmware suchen :D

Gegen die ist ja ansich nix einzuwenden. Aber dann so wie du es oben vorgeschlagen hast... alles andere bevormundet IMHO den Nutzer.

Gruß,
Northpack
Northpack
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