Murks im Router + das Papier hilft nicht - Die Summe der Probleme nervt!!

Fragen, Antworten und Hilfen rund um die Installation

Beitragvon mhonline » So 16.09.2001 - 01:01

Tja, so langsam bin ich doch bedient (was jetzt nicht eigentlich ein Wortspiel nach dem aktuellen Update war!)
Stand: Desaströs.

Vorbemerkung:
T-DSL sollte da sein
NTBBA/DSL-Modem synchronisiert sich = Telekom ok
Einloggen funktioniert nicht = T-Online-Fehler
Was nicht tragisch ist, sollte eh erst in 2 Wochen kommen. (Übrigens: wie kann das eig.angehen ?!)

Problem/Stand:
Aktuell ist keine stabile Konfiguration hinzubekommen,
nach der ersten verbindung (ISDN) ist vor weiterem surfen ein harter Rest notwendig (stromlos machen)

Das Problem ist multi-kausal - die Kombi macht's:
1. Die Konfig. des Web-interfaces schreibt über Javaskript Dateien in den Cache, die der Browser wieder liest. Da muß Unsinn drin stehen, denn löschen der js-Dateien hilft.
2. Die Namensauflösung funktioniert unkalkulierbar:
Ich benutze meinen Rechner als Non-Dedicated Server in einem Mini-Netz /Win NT 4.0 WS) in verschiedenen Boot und Benutzer-Versionen.
Folge: Die Rechner wurden alle mit fester IP-Adresse eingerichtet, alle Freigaben und Netbios funktionieren.
Und eigentlich sollte der Router jetzt den Connect für alle 3 Rechner im Netz machen. Macht er auch, aber eben leider unzuverlässig.

Mir ist schon klar, daß in NT-WS irgendwo Macken hat, und ich benutze es eh nur, weil bei System-Problemen nicht der ganze Rechner abschmiert. Trotzdem.

Im Einzelnen:
1. Danke an Twocom für das Handbuch. Trotzdem, es hilft nicht, weil es sich im Aufbau an die unsägliche Struktur des englischen Orginals hält, und das Ding ist eher ein niederträchtiger Angriff auf die grauen Zellen.
Das Problem: Es erschließt sich nicht das Konzept der Maschine und nicht, wie es sich in das lokale bzw. Inter-Netz einfügt (wer ist wo - OSI-technisch betrachtet - und warum macht Draytek hier technisch/begrifflich was neues?)

2. Inzwischen finde ich die Beschränkung auf die nur zwei konfigurierbaren ISP bitter. Und die Form ist auch noch komisch.
- der DSL-Provider ist gleichzeitig der zweite ISDN-ISP,
mit den gleichen Daten. Was gar nicht unbedingt Sinn macht, wenn der DSL und der ISDN-Zugang unterschiedlich funktionier.
- wenn das aber die gleichen Daten sind (DSL+ISDN), dann wär es doch schick, wenn man den ISDN-ISP 2 auch anwählen könnte, etwa wenn DSL gestört. Dies geht aber nicht, den ISP 2 kann man gar nicht anwählen
- statt dessen ist die Backup-Konfig zu DSL der ISP 1, wo andere Daten eingetragen werden können. Kommt jetzt natürlich etwas auf die Verträge an, aber im Regelfall sollte hier der Ersatz-Zugang zum gleichen ISP stehen.
Effektiv ist also nur EIN (=1 !) ISP zu konfigurieren.
Nichts mit Konfig-Platz in den LAN-LAN-Profilen, keine Chance. Das finde ich peinlich.

3. Aktuell produziert der Router soviel eigenen Verkehr auf dem Netz, ich frag mich wirklich, was der zu erzählen(broadcasten) hat.

4.Besonders bezaubern sind die sog.Phantom-Setups, die sich jetzt nach dem verglischten DSL-Setup einstellen.
Aus DIAL-64K wird BOD, Boardband ist plötzlich diabled.
alles mögliche. Und ausdrucken?

Und so. Ein Erfahrungsbericht aus dem Aufbau eines nicht funktionierenden Kunden-WAN.
Wobei ich mich wirklich grad frage, warum ich mir dieses (der Router und darüber zu schreiben) antue.
Wahrscheinlich in der Hoffnung, daß auf Seiten der Entwickler doch noch die Notwendigkeit eingesehen wird, daß neben die Technik sinnvolle Menüs und stilistisch und inhaltlich funktionierende Handbücher gehören. Naja

Ich würde gern ein zwei Kommentare lesen
Gruß
mh
mhonline
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Beitragvon mhonline » So 16.09.2001 - 02:37

Nachtrag

Wir hatten es ja schon an anderer Stelle:
Die T-Online-eigene Test-Software TDSL-Test.exe
funktioniert im Direkt-Anschluß ans Modem,

Das gleiche eine Sekunde später über den Router:
No go !
Das kann doch nicht richtig sein !
Das kann auch nicht sinnvoll sein, dazu in den
Papieren ein Kochrezept zur Lösung zu finden.

Tja, stundenlang für Nichts gerademal, dafür weiterhin
mit bemerkenswerter Unzuverläßigkeit auch im Backup-Bereich..
Wofür ?
mh
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Beitragvon deMattin » So 16.09.2001 - 02:58

Hallo "mh",

Bei dir scheint ja einiges schief zu laufen.
Erstmal vorweg:
Grundsätzlich arbeitet der Router bei den meisten hier von der Grundfunktion her einwandfrei.
(Aus deinen bisherigen Posts schliesse ich, dass du den 2200x mit fw 1.07c hast)

Jetzt mal zu ein paar deiner Anmerkungen:
- wenn du sync hast, funktioniert normalerweise auch dsl (war bei allen so, die ich kenne) - auch vor dem eigentlichen Termin! solltest vielleicht nochmal die Login-Daten checken (speziell das @t-online.de - hab ich auch schon mal vergessen)

- erforderliches reset nach surfen:
ist mir neu!?!

- multi-kausal ....:
zu 1. (Skripte im Webinterface) ist wohl so, aber bisher bei anderen hier problemlos; dass da scripte am werk sind, führt immer dann zu Problemen, wenn man stark eingeschränkte bzw. abgespeckte browser zur konfig benutzt.
zu 2. (Nameauflösung) meinst du hier DNS oder DHCP? In deiner konfig muss auf jeden Fall der DHCP-Server des Vigor ausgeschaltet werden. Und bei DNS trage ich im Vigor und den Clients nichts ein, das gibt dann höchstens mal ein Problem bei der ersten Seite beim reconnect (aber das ist ein Problem von T-Online - haben andere Router auch) und da gibt's dann mehrere Tipps, wie das zu umgehen ist (z.B. DNS der Telekom in Client eintragen)

im einzelnen....:
zu 1. (techn. Papers) kann ich dir leider nur zustimmen - es fehlt technischer background - aber für die grundlegenden Einstellungen reicht das Teil allemal!
zu 2. (Multi-ISP-Konfig) volle Zustimmung - das feature kommt hoffentlich noch - peinlich finde ich das ganze nicht, denn ich denke, das so eine Funktion nicht selbstverständlich ist (ja ich weiss - ELSA hat's ;))
zu 3. (LAN-traffic) wirklich der Router? oder nicht eher die Win-Clients, die sich laufend gegenseitig abchecken, ob sie noch alle da sind? weil der Router eigentlich nicht viel zu prüfen hat (erst recht nicht bei dir mit ausgeschaltetem DHCP-Server)
zu 4. (Selbstmodifikation der settings) das ist mir für 1.07c absolut neu - ich habe zwar kein ISDN mehr konfiguriert seit fw 1.06x (da hatte ich noch ISDN) - aber das wäre schon ein hammer - haben hier alle User des 2200X nur dsl??

OK - vielleicht mal ein Tipp von mir:
Zieh dir die englische 1.07c drauf - ich denke, du kommst damit klar. Vielleicht sind ja wirklich in der de-Version durch das Übersetzen noch ein paar Macken reingekommen.

Das mit der tech. Doku habe ich auch schon mehrfach angesprochen - aber deine Probleme liegen ja schon deutlich im Vorfeld, nämlich bei den elementaren Grundfunktionen des Routers.

Bist gerade mit noch nem post dazwischen gekommen:
dsl-test funktioniert definitiv über KEINEN Router - schreibt auch die Telekom selber!

Gruß,
Martin
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Beitragvon bundr » So 16.09.2001 - 06:44

Bitte brenn die FW 1.07c (Englische Version) drüber. Die
deutsche Übersetzung hat einen Bug im Konfigurationsmenu:

> Basic Setup> Ethernet TCP/IP and DHCP Setup

Da werden die Daten nicht abgespeichert. Evtl. isses das.

Wenn die Probleme bleiben, dann kannst Du mal einen Reset machen, dass alle Einstellungen wieder auf Factory zurückgesetzt werden. Und dann Stück für Stück wieder aufbauen.

Ich habe auch ein T-DSL Anschluß, aber die von Dir beschriebenen Probleme nicht.

Lass mal den ISDN-Kramm weg, und mach erst die DSL Sachen. Die Einstellung Backup bei Ausfall von DSL sollte man nicht einfach so einstellen. Ist man mal nicht zuhause und DSL fällt aus, dann macht er eine ISDN-Verbindung zum ISP auf (jetzt ist man 14-Tage im Urlaub ;-) ).

Du kannst im Moment nur 2 aktive ISPs getrennt definieren.

Einer für ISDN und einer für WAN (DSL). Mit der Ausnahme bei ISDN einen 2ten, er benutzt dann die Leitungen auch getrennt und die Downstreamdaten werden nicht zusammenfasst.

Also meld Dich wieder, wenn Du die Sachen ausprobiert hast. Ist ja Sonntag ;-)

Gruss
BundR
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Beitragvon mhonline » So 16.09.2001 - 22:24

Hey allerseits
Dank Euch, Jungs, ihr seid die Ersten, die erfahrt, daß DSL nun doch funktioniert - wie ihr seht.

Die Lösung?
Ich weiß es nicht wirklich, man müßte es analysieren, wenn man davon etwas verstünde.

Teil 1:
Ich habe den RAS/WAN-Wrapper, was ich für die DUN-Variante des Netztreibers halte, stillgelegt,
d.h alle an diesen Dienst gebundenen Geräte deaktiviert (Netz-Setup) und den Dienst (NT-typisch) auf Startart manuell gesetzt.
Damit waren zunächst NT-Probleme minimiert.

Teil 2:
Der Cache wurde gelöscht

Teil 3:
Ich habe das Setup im Router zweimal gemacht.
Weil es in der Tat so ist, daß es offensichtlich logische Abhängigkeiten gibt, zu denen die Webkonfig. selbst etwas einträgt. und die so ohne weiteres nicht zu lösen sind ( lesen: const.js im cache)
a) Normales Setup:
- Nur ein Singel-ISP eingetragen
(ppp/mp link disabled/ohne DHCP/ohne fest Nameserver-IP)
- im Setup für PPoE/PPTP/FestesRouting alles disabled
Nach dem OK beim Routing erfolgt reboot
b) Setup Teil 2:
NUR noch das Setup für PPPoE:
PPPoE enabled/ IP beziehen / ISDN-Backup aus

Teil 4:
Lokales Netzsetup:
- IP festgelegt mit Gateway 192.168.1.1
- DNS: Für mich: IP des T-Online-Nameservers
eingetragen ( 194.25.2.129)
- DNS für WINS deaktiviert

Es läuft. Und, Wo war das Problem:
Ich weiß es genau: Die halbe Intelligenz des Routers macht einen wahnsinnig, insbesondere wenn man nicht weiß warum, und, es ist und bleibt leider wahr, die Struktur der Handbücher. Deswegen sollte man sich/anderen eine Checkliste mit den Web-Konfig-Einträgen erstellen, zum abarbeiten/abhaken.

Vielen Dank soweit.
mh
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Beitragvon deMattin » So 16.09.2001 - 23:44

Erstmal vorweg:
Schön, dass es jetzt bei dir läuft.
(jetzt passt dein Name hier im Forum auch besser - von wegen mhONLINE;))

"lesen: const.js"
Hab ich gemacht, interessante Dinge stehen da.
Ich hatte schon gehört, dass der Vigor bei einigen Internetdiensten "kooperativer" sein soll als andere Router.

Es wäre wirklich interessant zu wissen, was der Router da so applikationsabhängig an Eigenintelligenz entwickelt (wenn er es denn tun sollte).

@ 2-com:
Habt ihr da Infos zu? Das wäre bestimmt für Einige hier interessant.

Gruß,
Martin
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Beitragvon mhonline » Di 18.09.2001 - 00:07

Es hätte so scön sein können - Draytek V2200 - Fortsetzung
Die Probleme bleiben - die Fasson geht leider langsam dahin.

1. Die DSL + die ISDN-Konfiguration sind alternativ
Entgegen dem Denken bietet der Router nach dem Einrichten einer DSL/PPPoE und einer ISDN
Konfiguration trotzdem nur einen Netzzugang, d.h. besteht ein funktionierendes DSL-Setup,
ist ISDN nicht manuell wählbar.
Der Grund: alle Wählmöglichkeiten (Telnet + Webkonfig + unaufgelöste IP) rufen das gleiche Wählscript auf (goinet.cgi), und es wird - soweit verfügbar - ausschließlich DSL gewählt.
Allerdings ist jeder Leitungsmöglichkeit ein eigenes Drop-Skript zugeordnet (online1 .. online3.cgi). Das die getrennte Verwaltung der Verbindungen nicht funktioniert, scheint auf Konstrukteursseite gewollt.
Leider haben die verschiedenen Vertreiber hier wohl ungeprüft gegenseitig aus dem Handbüchern abgeschrieben.

2. Die Frage war, ob sich der Router selbst konfigurieren kann.
Nun, mit 1.07c kann er das sicherlich. Mit Aufruf der Web-Konfiguration erscheinen vier js-Dateien im Cache (const/variable/tool/ID). Das heißt, verschiedene Stellen der Konfiguration benutzen unterschiedliche Verfahren, und das Neue scheint im Wechselspiel mit
dem Browser nicht stabil zu sein. Beispiele: BOD verändert sich, time ist laufend leer.
Schedule ist übrigens ein gutes Stichwort: Wie soll das klappen, wenn die Uhr-Funktion nicht
stabil läuft. Das Uhr-Setup ist beim Neustart/reboot leer.

3. Besonders bitter:
Es gibt offensichtlich undefinierte Situationen, in denen die Web-Konfiguartion nicht verlassen werden darf. Welche, ist nicht so ganz klar, könnte aber was mit dem automatischen Refresh der Diagnose zu tun haben. In der Folge ist der Router per Telnet/Browser nicht
erreichbar (IE:"kann Internetsite 192.168.1.1 nicht öffnen"), während gleichzeit ein surfen
im Web über DSL möglich ist - wenn die Verbindung schon bestand.
Den Router stromlos zu machen hilft, die PCs können weiterlaufen.

Nun, die Zeitvernichtung an diesem Router ist deutlich mehr, als ich mir eigentlich leisten kann. Aber ich hab mich entschieden. Jetzt muß auch Draytek langsam aktiver werden.
Bleibt zu hoffen, daß sich kurzfristig jemand hinsetzt, und wenigstens ein Tabellarische Übersicht der Web-Konfiguration erstellt, in die man händisch seine Daten eintragen kann.
Es würde helfen.

Ein Tip zum Ende - kein Kalauer:
Wer trotzdem zwei ISPs benutzen möchte, kann das tun:
Single ISDN-ISP einrichten - DSL-ISP einrichten - Dial-Backup auf "trigger" setzen.
Und bei Bedarf einfach den 10BaseT-Stecker zum DSL-Modem ziehen. Das klappt.

Sicherlich nicht zum letzten Mal
Martin H.
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Beitragvon deMattin » Di 18.09.2001 - 17:48

Hallo Martin,

zu 1: Vollkommen richtig von dir erkannt:
Sobald eine dsl-verbindung konfiguriert wurde, wird der ISP1 in ISDN als Alternativ-Einwahl benutzt, wenn dsl ausfällt (falls man das in per "Dial Backup Mode" im PPPoE-Setup zugelassen hat).
Separat anwählen bzw. ISDN und dsl alternativ nutzen, kann man direkt nicht, sondern nur über Fallback auf ISDN, wenn man dsl über Steckerziehen deaktiviert.
Das ist wohl auch genauso vom Programmierer geplant.
Das die separaten Drops vorhanden sind, ist nicht unlogisch, da es ja auch noch andere Gründe für eine ISDN-Verbindung geben kann (z.B. LAN2LAN per ISDN, Fax).

zu 2: Beim Reset ist die Uhrzeit erstmal gelöscht - richtig. Wenn du allerdings einen Timeserver konfiguriert hast, holt sich der Vigor die Uhrzeit bei der nächsten Internetverbindung, die von einem Client im Lan veranlasst wurde, die aktuelle Zeit vom Timeserver (hier reicht übrigens 1mal pro Tag oder 1mal alle 3 Tage locker aus!).
Dass der Vigor von sich aus keine Internetverbindung aufbaut, um sich die Zeit zu holen, ist ja wohl auch gut so.
Das er sich die Uhrzeit nicht automatisch von einem Client-PC holt ist auch absolut korrekt - oder laufen bei dir alle Clients im Lan absolut synchron? Er wüsste ja gar nicht, von welchem er sich dir Uhrzeit holen sollte. Dieser Menüpunkt ist also nur zur einmaligen Uhrzeitstellung gedacht (meiner Meinung sogar absolut überflüssig - s. anderer thread - Sommer-Winterzeit-Problem bzw. wozu braucht der Router die automatisch geholte Uhrzeit).
In der Gesamtheit betrachtet ist die Zeitfunktion des Vigor IMHO absolut korrekt realisiert. Man könnte sich höchstens noch eine Erweiterung vorstellen, indem man auch eine automatische Client-synchronisation (alternativ zu der Timeserver-synchronisation) von einer festen LAN-IP einbaut, wo er sich die Uhrzeit von einem Client holen könnte - aber wozu eigentlich?
Man hätte da dann aber dann das Problem mit der "nichtgenormten" Zeit - aber dazu habe ich mal ausführlich in einem anderen thread was geschrieben. Daher: Am besten den/einen Timeserver benutzen.

zu 3: Bei dem von dir beschriebenen ist wohl die Routerschnittstelle (Webinterface bzw. -server manchmal auch telnet) abgestürzt. Das habe ich selten, kommt aber unbestritten ab und zu vor.

Zusammenfassend möchte ich noch mal sagen, dass es bisher im Router NICHT vorgesehen ist, mehrere ISPs ABWECHSELND zu nutzen.
Die Doppel-ISDN-Konfiguration ist für Bandbreitenerhöhung bei ISDN und für Ausfallsicherung des ersten ISP gedacht - genau wie der 1. ISDN-ISP als Ausfallsicherung für den Breitbandzugang gedacht ist.
Die alternative ISP-Nutzung (über Zeitprofile) wurde u.a. von mir auch schon als Erweiterung angeregt.

Und das bei einem Router-Reset soviele Variablen wie vertretbar zurückgesetzt werden, liegt nun mal in der Natur eines Resets - ob die Uhrzeit (die sich wie gesagt bei korrekter Konfiguration bei nächster Einwahl automatisch wieder stellt) nicht resettet werden sollte, darüber liesse sich streiten.

Gruß,
Martin

(Geändert von deMattin um 6:49 pm am Sep. 18, 2001)
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Beitragvon Juergen » Mi 19.09.2001 - 19:44

Hi Martin (ich meine unseren freundlichen "Nacht"-Menschen),
zu 2. Bei der TimeServer-Funktion stellt sich aber folgender Sachverhalt: Ist die Einwahl-Zeit per Regel auf bestimmte Zeit-Fenster begrenzt und fällt die Stromversorgung des Routers aus, dann kann ein Client keine WAN-Verbindung mehr aufbauen, da die "Default"-Zeit auf Januar 2000 gestellt ist. Dann gibts nur die Möglichkeit per Administation eine Verbindung zu erzwingen. Oder hab ich was übersehen ?
MfG Jürgen http://www.vigor-users.de --> Da führt kein Click dran vorbei !
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Beitragvon deMattin » Mi 19.09.2001 - 21:00

Also wenn der Programmierer das (korrekt) berücksichtigt hat, dürfte eine Time-Regel nach einem Router-Reset solange deaktiviert sein, bis die Uhrzeit wieder synchronisiert wurde (über Time-Server-IP).
D.h. sobald ein Client die 1. Verbindung nach einem Router-Reset anfordert (oder das erste Time-Fenster für automatische Einwahl mit der falschen Uhrzeit erreicht wird), wird die zugelassen - dann Time-Server-Synchronisation - erst dann Time-Profile wieder aktiv (bei den Zugang begrenzenden Profilen).
Die automatische Einwahl hingegen wird ausgelöst, wenn das Zeitfenster mit der "falschen" Uhrzeit zufällig passt - dann synchronisiert - dann ist wieder alles im Takt.
Das wäre meiner Meinung der einzige halbwegs saubere Weg, um den Router nach einem Stromausfall wieder automatisch "hochlaufen" zu lassen.

Es wäre auch vorstellbar, dass der Router zumindest keinen programmierten Verbindungsaufbau ausführt.
Die Einwahl über die Client-Anforderung aber voll zulässt. Man müsste die Profile also wieder neu im Router aktivieren.

Wenn das nicht so laufen sollte, gäbe es noch die dritte Möglichkeit, dass dieses Szenario gar nicht abgefangen wird und eine Verbindung nur zugelassen wird, wenn das Zeitfenster in die "falsche Uhrzeit" passt (oder eben direkt als Admin im Webinterface).

Ich denke, wenn man sich da einige Gedanken drüber macht, gibt es viele mögliche Verhaltensweisen des Routers - und vor allem auch für jede dieser Möglichkeiten Vor- und Nachteile.

Kann ja mal jemand testen, wie sich der Router hier verhält ;)
1. bei Time-Fenstern, die die Einwahl beschränken und auch
2. bei automatischem Verbindungsaufbau-Profilen

(ich habe leider im Moment nicht genug Zeit, um das mal selber anzutesten)

Gruß,
Martin
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Beitragvon Juergen » Do 20.09.2001 - 20:22

Hi,
z.Z. hab ich ein Zeit-Fenster für die Zulassung von Dial-ON eingetragen. Die Router-Zeit wird über einen Internet-Server per NTP eingetragen.
Klappt auch, es sei denn der Router wird stromlos geschaltet oder rebootet, dann fehlt dem Router die richtige Zeit und nix ist mehr.
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Beitragvon deMattin » Do 20.09.2001 - 20:52

Hallo Jürgen,

habe ich das so zu verstehen, dass der Router bei sperrenden Time-Profilen KEINE Verbindungen mehr zuläßt nach einem Reboot?
(auch dann nicht, wenn die "falsche" Uhrzeit in das zugelassene Zeitfenster läuft?)

Dann würde ich sagen: Gut so!

Die Logik, die dahintersteckt ist nachvollziehbar.
Da der Router keine genaue Uhrzeit mehr hat (das weiss er ja selber wg. Reboot), sagt der sich eben, dass er KEINE Verbindungen mehr zuläßt.
Er wertet also in diesem Fall die im Time-Profil konfigurierte Sperrung des Zugangs als so hochwertig, dass er auf keinen Fall eine Einwahl zulässt, da sie ja in einem gesperrten Zeitfenster liegen könnte.
Frei nach dem Motto: Bevor wir was falsches machen, machen wir lieber gar nichts ;)

Bis dann eben Meister Admin kommt und kontrolliert die Sache wieder in Betrieb nimmt.

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Beitragvon Juergen » Do 20.09.2001 - 21:02

Hi Martin,
na ja, also er trägt dann die "Default"-Zeit ein (Januar 2000 glaub ich) und der Administrator könnte auch mal längere Zeit nicht erreichbar sein und dann gibts jede Menge Reklamationen. Problem ist, man kann die Regel nicht auf den o.g. Default-Zeit-Wert beginnen lassen, sonst gings ja erst mal weiter.
Wenn ich Dir folge dann heisst das wohl:
It's not a bug, it's a feature ! :cool:
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Beitragvon deMattin » Do 20.09.2001 - 21:10

Oder ein Grund sich eine USV zu laufen :biggrin:

Weil, stabil ist die FW 1.07c ja mitttlerweile - also kommt nur ein Stromausfall für einen Reboot in Abwesenheit in Frage.

In diesem Sinne, Gruß
Martin

PS: Ich glaube, ich werde mir die Zeitprofile auch mal bei Gelegenheit genauer anschauen - brauche Sie zwar nicht, aber testen schadet ja nie ;)
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