IP-Routing mit Vigor 2600x

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IP-Routing mit Vigor 2600x

Beitragvon Sprenger » Do 20.10.2005 - 11:12

Hi,

ich weis nciht was mein Fehler ist, denn ich hatte es schon einmal hinbekommen.

Also: Router-IP
1. Netz 192.168.1.0 192.168.1.254
2. Netz 192.168.2.0 192.168.2.254

Habe in jedem Netz einen Rechner mit der end-IP .1 eingerichtet.

Das Standartnetz ist das 1.0 Netz, was ich immer nutze.
So ich kann aus dem 1. Netz in das andere Netz ohne probleme pingen, aber ich bkommen vom 2.Netz nur einen Ping auf den Router(192.168.2.254).

Bitte um Antwort.

Vielen Dank schonmal im vorraus.

Gruß Sprenger
Sprenger
Grünschnabel
 
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Beitragvon kdd » Do 20.10.2005 - 20:46

Moin,
....denn ich hatte es schon einmal hinbekommen
Nee, das glaube ich nicht. Denn diese beiden Netze der Vigor Router schliessen sich gegenseitig aus.
Das erste Netz ist das Netz, das zu deinem Provider hin die Network Adresstranslation (NAT) erlaubt. Das ist der Standard für Anschlüsse, die vom Provider eine IP zugeteilt bekommen. Mit NAT werden die internen privaten IP Adressbereiche (10.0.0.0; 172.15-31.0.0; 192.168.0-255.0) beim Vigor meist Adressen aus dem Netz 192.168.1.0 zum Internet geroutet. Dabei wird jedoch als Absener Adresse nicht die des PC genommen, sondern die öffentliche vom Provider zugeteilte.
Wenn nun Daten an die IP Adresse zurückkommen ist NAT dafür verantwortlich, dass die Pakete nun auch dem "richtigen" Rechner zugestellt werden können. Dafür legt NAT eine NAT Übersetzungstabelle an. Die kannst du einsehen unter
> Diagnostic Tools >NAT Active Sessions Table

Das zweite Netz ist zum "echten" IP Routing gedacht. Damit kann man dann seine öffentlichen IP Adressen in diesem Netz nutzen, sofern man welche hat. Für diesen Fall muss man dem Router auf der WAN Seite ggf. auch eine der festen IP Adressen verpassen, die jedoch aus einem anderen Netzbereich stammen muss. Fü diesen Fall kann man den Router als pure IP Router nutzen, und an LAN2 öffentliche IP Adressen nutzen, die dann nicht mehr per NAT "übersetzt" werden. Das hat einige Vorteile, weil NAT nicht jeden IP Verkehr routen kann.

Ein Verbindung zwischen dem "NAT" Netz (LAN1) und LAN2 ist somit nicht bzw. nur einseitig gegeben. Man erreicht aus NAT Sicht immer nur die WAN Schnittstelle, nicht aber die LAN2 Schnittstelle. Allerdings kennt die LAN2 die LAN1 Adresse des Routers. Deswegen ist der "einseitige" ping
möglich. Draytek könnte sich da eine elegantere Methode einfallen lassen.
Ich habe auch mal an eine Konnektivität zwischen LAN1 und LAN2 geglaubt. Sie ist jedoch nicht gegeben.
Andere Hersteller lassen ihre Router zwischen NAT und IP Routing schalten. Dann geht das eine oder das andere. Das wäre dann relativ eindeutig.
Drayteks Vorteil ist: Auch wenn man feste IP Adressen an LAN2 betreibt ist immer noch NAT über's Internet möglich. und wenn man öffentliche IP Adressen hat. kann sogar über das Internet der Weg vom NAT Netz (LAN1) zum LAN2 gefunden werden. Allerdings ist das dann von hinten durch die Brust ins Auge. Ich kenne niemanden, der diese Möglichkeit nutzt.
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